Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die kalte Jahreszeit und die Winterkälte des Lebenserlebens oder des Spiralkreislaufs | 1796. Das Allgemeingültige hier in unserer irdischen Entwicklungszone ist, dass die Lebewesen einpolig sind und als "männliche und weibliche Geschlechtswesen" in Erscheinung treten. Wir haben schon längst hier im "Livets Bog" dabei verweilt, auf welche Weise dieses sexuelle Verhältnis Eifersucht und Besitzerrechtsempfinden fördert. Wir haben gesehen, wie dieser Geschlechtszustand, in dem sie sich notwendigerweise befinden müssen, eine Antipathie gegen Wesen des eigenen Geschlechts hervorruft, die auf das Rivalisieren um Wesen des anderen Geschlechts zurückzuführen ist. Wir sind ebenfalls damit einverstanden, auf welche Weise dieser ihr Sinneszustand die Quelle jedes übrigen sogenannten Bösen in der Welt und dem hierauf beruhenden unglücklichen Schicksal der Wesen ist, das in jener Ragnarök kulminiert, die gegenwärtig als "Krieg aller gegen jeden" über die Erde hinweggeht. Dieser einpolige Zustand bewirkt auch jene Gefühllosigkeit anderen Wesen gegenüber, die das Fundament einer Lebensform ist, deren Existenz ausschließlich aufgrund des tötenden Prinzips aufrechterhalten werden kann. Die Wesen müssen also töten, um zu leben. Das ganze Dasein oder die Lebensform, die von der einpoligen sexuellen Struktur hervorgebracht wird, löst also nach außen hin überall Antipathie oder mentale Kälte den Wesen und Umgebungen gegenüber aus, die nicht zur sexuellen Befriedigung seines Urhebers oder dessen Fortpflanzung oder Schutz beitragen, ganz abgesehen von seiner mörderischen Einstellung zu der Art von Wesen, deren Organismen er als Nahrung für seine Existenz benötigt. Man versteht, dass hier für keinerlei Form von Nächstenliebe Platz ist. Hier ist das Aufrechterhalten des Lebens, das auf diese notwendige "Verfolgung der Wesen von allen und jedem" basiert, so unerhört schwierig, dass es in keinerlei Weise für andere Dinge als Gedanken über die Sicherung ihrer eigenen, von Seiten aller anderen Wesen mehr oder weniger verfolgten Lebensform Raum geben kann. Dazu kommt dann noch ihr eigenes Verfolgen von anderen Wesen, teils um deren Körper als Nahrung zu erobern und teils um ihr eigenes Eigentumsrecht über Wesen des anderen Geschlechts zu schützen, was ja in Wirklichkeit nur ein Beschützen ihres eigenen Zugangs zu sexueller Befriedigung und zur Fortpflanzung ihrer Art und dem hierauf basierten Bestehen ist. Wir stehen hier der kalten Jahreszeit und Winterkälte des Kreislaufs des Bewusstseinszustands, der Mentalität oder dem Lebenserleben gegenüber. |
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