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(1591-1938) 
 
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"Verliebtheit" tritt als ein doppeltes Begehren auf, d.h. als "A-Begehren" und als "B-Begehren"  1816. Der Weg zum Himmelreich ist also, wie erwähnt, keine Frage der Mordtechnik und der Genialität im Kulturzerstören, ganz gleich, ob es sich um Verteidigung oder Angriff handelt. Er kann dagegen ausschließlich durch die Einstellung auf die Entwicklung der eigenen sympathischen Anlagen in Richtung auf die kulminierende Entfaltung der Humanität oder Nächstenliebe manifestiert werden. Wie wir wissen, beginnen diese sympathischen Anlagen als der materielle und physische Fortpflanzungsprozess und werden in ihrer höchsten Entfaltung als eine gewisse begrenzte Form von Sympathie dem anderen Geschlecht gegenüber ausgelöst. Diese Sympathie wird als ein angeregter Prozess in Form von "Verliebtheit" ausgelöst. Verliebtheit ist also eine organische Äußerung wie Durst und Hunger und verursacht, ebenso wie diese beiden Erscheinungen, ein Verlangen nach Befriedigung. Ja, dies ist sozusagen die Begierde aller Begierden. Es ist die Lebensgier an sich. Wenn dieses Verlangen in seiner Kulmination in Erscheinung tritt, d.h. als Verliebtheit, dann ist es eine doppelte Begierde. Diese doppelte Begierde können wir als "A-Begehren" und "B-Begehren" bezeichnen.


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