Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Einsamkeit des I-Menschen | 1891. Nicht nur der Umstand, dass der I-Mensch sich von allen anderen oder der Allgemeinheit durch seine besondere Mentalität oder sein besonderes Bewusstsein unterschied, sondern auch, dass er der Stufe der Allgemeinheit so weit voraus war, dass er einer ihrer alleräußersten Vorposten nach oben zum vollkommenen Menschenreich hin war, trug in hohem Grade dazu bei, dass die Möglichkeit, in der Sphäre der Erde zu inkarnieren, nicht fortdauern konnte. Er war also nicht zusammen mit oder umgeben von einer so ausreichenden Schar von Gleichgesinnten wie ein Mensch, der sich genau auf der Stufe der Allgemeinheit befindet. Ja, er war sozusagen ganz allein. Wenn wir uns vorstellen, dass auf hunderttausend Menschen nur ein I-Mensch käme, dann haben wir ein symbolisches Bild der Sachlage, selbst wenn dies nicht als eine genaue mathematische Anzahl betrachtet werden soll. In Wirklichkeit gibt es Zonen, in denen der fertige I-Mensch ein so seltenes Vorkommnis ist, dass mehrere hunderttausend anderer mentaler Menschentypen auf jeden I-Menschen kommen. Dies ändert sich jedoch, wenn die Herde zur Stufe des I-Menschen heranwächst. Wenn die Allgemeinheit einmal dieses Stadium der Entwicklung erreicht hat, wird ja ihre Herde hauptsächlich aus I-Menschen bestehen. Dann wird der I-Mensch keine einsame Erscheinung mehr sein, sondern unter Millionen von Gleichgesinnten leben. Aber dann wird das noch primitive und mit inhumanen Tendenzen in Erscheinung tretende Wesen, d.h. der Wesenstyp, der jetzt die gewöhnliche Wesensart der Herde ausmacht, zu einer einsamen Erscheinung werden, da es eins der letzten Wesen der Nachhut der Erdenmenschheit während deren Wanderung hinaus aus der Zone des tötenden Prinzips ist. |
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