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Weshalb die Organismen der Mikrowesen als "Stoff" oder "Materie" hervortreten 11. dass alles, dessen wir durch unsere Sinne im Weltall Zeuge sind, ausschließlich die Organismen lebender Wesen sind, teils Mikroorganismen und teils Makroorganismen, abgesehen von allen zwischenkosmischen Organismen. In Bezug auf die zwischenkosmischen Organismen, d.h. die Organismen der Pflanzen, Tiere und Menschen, ist es leicht zu sehen, dass diese wirklich Organismen für Lebewesen sind. Es ist dagegen bedeutend schwieriger, die mikrokosmischen Organismen als Organismen für Lebewesen zu sehen und aufzufassen. Diese sind so klein, dass sie sozusagen nur mit Hilfe von optischen Apparaten, Mikroskopen und Ähnlichem beobachtet werden können. Aber nur innerhalb eines begrenzten Bereichs sind die Mikroorganismen so groß, dass sie durch die optischen Apparate wahrgenommen werden können. Außerhalb dieses Bereichs sind die Mikroorganismen so klein, dass sie nur als eine zusammenhängende Masse beobachtet werden können. Es ist diese gesammelte Masse, die wir "Materie" oder "Stoff" nennen. So ist alle Materie oder aller Stoff ausschließlich eine Kombination der Organismen von Lebewesen. Aber je weiter zurück diese Organismen in der Entwicklung liegen, desto mehr treten ihre Funktionen als reine Automatfunktionen hervor. Hier bei diesen Wesen ist es nicht so wie bei den Organismen der Tiere und Menschen, die zwar auch bis zu einem gewissen Grad von Automatfunktionen geleitet werden, aber in zunehmend immer größerem Bereich wache tagesbewusst geleitete oder gesteuerte Funktionen ausdrücken. Es sind diese Funktionen, die wir als die Handlungen des Wesens und als die von diesen Handlungen geprägte tagesbewusste, physische Lebensweise kennen. Die genannten weniger entwickelten Mikroorganismen enthalten somit noch kein Organ für das Erleben von wachem, physischen Tagesbewusstsein. Sie sind nur eine Kombination von Organen für die Auslösung von Automatfunktionen. Das wache Tagesbewusstsein des Urhebers funktioniert nur durch die Gedächtnisenergie, deren Funktionen das Wesen also nur im Seligkeitsreich erleben kann. Es kann hier also nur Erinnerungen erleben. Diese Erinnerungen stammen von seinen Erlebnissen in früher durchlebten kosmischen Spiralkreisläufen. Auf der physischen Ebene ist es also in seinem geringsten Entwicklungszustand völlig bewusstlos. Sein auf der physischen Ebene beginnender Organismus ist, wie gesagt, nur eine Kombination von Organismen für Automatfunktionen. Die Materie oder der Stoff, die diese bewusstlosen Organismen bilden, ist somit bewusstlos. Sie wird deshalb in der allgemeinen, materiellen oder physischen Forschung als "leblose" oder "unorganische" Materie betrachtet, wie man auch in dieser Forschung die kleinen Mikroorganismen natürlich nicht als Organismen für Lebewesen betrachtet. Da sie, wie gesagt, Kombinationen von Organen für die Auslösung von Automatfunktionen sind, werden sie in der Regel nur als kleine Kraftzentren betrachtet. So kann man im besten Fall ihre physischen Automatfunktionen beobachten, aber wie diese entstanden sind und wer oder was der Urheber dieser kleinen Organismen oder Kraftzentren ist, weiß man nicht, denn dieses Wissen kann man unmöglich durch physische Forschung erlangen. Das gehört zu den höchsten Mysterien des Lebens, deren Lösungen man sich einzig und allein durch kosmisches Bewusstsein aneignen kann, dessen vornehmstes oder primäres Sinnesorgan die total oder voll entwickelte Intuitionsfähigkeit ist, und deren Entwicklung eben nur durch die totale Liebesentwicklung geschehen kann. So sehen wir hier, dass die Aneignung von kosmischem Wissen oder von Lebenswissenschaft nicht gleich der Aneignung der rein physischen oder materialistischen Wissenschaft ist, bei der es sich nur um eine Frage der Intelligenz handelt, sondern hier dreht es sich zu hundert Prozent um eine Frage der Moral oder der Humanität. Inhumane Menschen haben, dank der Liebe des Grundtons des Universums, glücklicherweise keine Sinneswahrnehmung, die so entwickelt ist, dass sie dadurch Zugang zu dem allerhöchsten Wissen haben.
      In Bezug auf die makrokosmischen Organismen kann man schon mit den physischen Sinnen sehen, dass sie Kraftzentren sind, von denen logische Prozesse ausgelöst werden, wobei sie sich selbst als Organismen für "ein lebendes Etwas" bestätigen. Logische Prozesse können durch nichts anderes als nur durch Bewusstseinsfunktionen, Denken, Intelligenz und Willen stattfinden. Von diesen makrokosmischen Organismen für die Auslösung von logischen Schöpfungsprozessen kennen wir also Planeten-, Sonnen- und Galaxien- oder Sternensysteme. Diese sind also absolut Ausdruck für die Existenz und die Schöpfungsprozesse makrokosmischer Lebewesen. Es sind diese Prozesse, die wir "die Natur" nennen. Unser Hervortreten im Organismus dieser Lebewesen ist genau so natürlich, wie die Existenz unserer Mikrowesen in unseren Organismen in Form von Organen, Zellen, Molekülen, Atomen usw. für uns natürlich, ja sogar eine Lebensbedingung ist. So ist unser Vorhandensein in Form von Mikrowesen in den Organismen von makrokosmischen Wesen eine Lebensbedingung für sie. Ohne eine solche Platzierung würde alles Erleben des Lebens eine absolute Unmöglichkeit sein.


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