Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die absolut vollkommene Lebensweise. Weshalb nicht alle Menschen die gleiche Lebensweise haben können, wie wir selbst. Der Mensch in kulminierender Liebe | 19. | dass alle Lebewesen, die nicht wie der total vollkommene Mensch hervortreten, notwendigerweise mehr oder weniger unvollkommen sein müssen. Sie sind also gezwungen, unfertig zu sein, weil die kosmische Entwicklung oder kosmische Ausbildung, durch die sie zum absolut vollkommenen Menschen werden sollen, eben noch nicht fertig ist. Da die vollkommene Lebensart, die den Menschen eins mit Gott macht, dasselbe wie eine Lebensart ist, durch die das Wesen eine leuchtende und wärmende Liebessonne für seine Umgebungen ist, lebt und atmet es dafür, seinen Mitwesen vorwärts und aufwärts zu helfen. Es versteht, dass sich diese in einer kosmischen Ausbildung befinden, durch die sie eben zum vollkommenen Wesen oder vollkommenen Menschen werden sollen. Diese vollkommene oder fertigentwickelte Lebensweise enthält in sich absolut auf keinerlei Weise das sogenannte "Böse", d.h. Eifersucht, Neid, Begierde, Hass und Rachegefühl, Zorn, Hitzigkeit, Egoismus oder Selbstsucht, Hochmut, Lügenhaftigkeit, Unehrlichkeit, Schwermut, Depression oder Ähnliches. Diese Lebensart ist völlig von aller Unvollkommenheit gereinigt. Der Urheber einer solchen Lebensweise weiß, dass alle lebenden, unfertigen Wesen in Wirklichkeit zutiefst gesehen Menschen in der Schöpfung Gottes sind. Sie befinden sich alle in demselben Entwicklungs- oder kosmischen Ausbildungszustand. Sie weichen nur in demselben Umfang voneinander ab, in dem sie voneinander im unfertigen Zustand abweichen. So befinden sich manche auf der Entwicklungsleiter oder Entwicklungsskala vor anderen, und manche sind in derselben Skala hinter anderen, während wieder andere auf demselben Stand sind. Wenn wir einen Menschen treffen, ist es nicht sicher, dass dieser Mensch so weit auf dieselbe Stufe oder auf dasselbe Stadium gekommen ist wie wir selbst. Er kann deshalb keine Lebensweise haben, die genauso weit entwickelt ist wie die, die wir haben. Die Tugenden und Eigenschaften, die unserer Stufe angehören, kann er also nicht entwickelt haben. Er muss deshalb als ein weniger entwickeltes Wesen im Verhältnis zu uns hervortreten. Auf dieselbe Weise müssen wir, wenn wir kein kosmisches Bewusstsein haben, auch als weniger entwickelt oder als primitiv im Verhältnis zu Wesen hervortreten, die weiter entwickelt sind als wir. Unser Platz im Leben wird also davon bestimmt, wie weit wir fertigentwickelt sind. Je fertiger entwickelt wir sind, desto näher sind wir dem großen Ziel, ein Mensch als Abbild Gottes zu werden, ein Mensch zu werden, dessen kulminierende Liebe über "Böse" und "Gute", über "Gerechte" und "Ungerechte" leuchtet und wärmt, ausschließlich aus selbstlosen Gründen und völlig ohne jeglichen Gedanken an irgendeine Vergeltung. |
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