Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Lebewesen und "Das höchste Feuer" | 2402. Wie wird nun eine solche höhere Lebensepoche geschaffen, in der die Wesen ihren Nächsten wie sich selbst lieben werden und kraft dieser Liebe die Kulmination des Lebenserlebens erfahren werden? – Durch frühere Analysen in diesem Werk "Livets Bog" haben wir die Grundanalyse für die Passage des Lebenserlebens durch die Kulminationen der Finsternis und des Lichts bekommen. So wissen wir, dass die ewige Struktur des Wesens aus einem namenlosen "Etwas" oder seinem ewigen "Ich", aus seinem ewigen Schöpfungsprinzip und aus seinem ewigen Organismusprinzip besteht. Wir wissen also, dass diese drei Prinzipien die untrennbare Einheit bilden, die das ist, was wir als "Das Lebewesen" erleben. Ein Lebewesen muss nämlich unumgänglich aus einem Ich oder aus einem "Etwas" bestehen, das erleben und schöpferisch sein kann, d.h. die Umgebungen erleben kann und sich gleichfalls den Umgebungen zu erkennen geben und damit die Kombination von Energie und Bewegung oder Vibration fördern kann, was als "Erleben des Lebens" bekannt ist. Aber diese Äußerung des Lebewesens für die Umgebung und sein Erleben von ihr werden ebenfalls von einem ewigen Prinzip gefördert und reguliert. Dieses ewige Prinzip kennen wir aus früheren Analysen als "Das höchste Feuer". Dieses Prinzip wird durch ein Organsystem gefördert, das wir als "Die sympathischen Anlagen" kennen und dessen Funktion hauptsächlich nur als der Paarungs- oder Geschlechtstrieb des Lebewesens bekannt ist. Es sind auch dieselben Anlagen, die das Hervortreten der Wesen als "männliche Geschlechtswesen" und als "weibliche Geschlechtswesen" bewirken. |
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