Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Es gibt nichts absolut "Böses" im Weltall, da alles, was unter diesem Begriff vorkommt, lebenswichtiges Material für die Schöpfung der ewigen Lebenserlebensfähigkeit der Wesen ist | 2412. Wenn wir hier zu der Grundursache von allem Krieg und Unfrieden und den hierauf beruhenden unglücklichen Schicksalen gekommen sind, sind wir imstande, theoretisch diesen alles beherrschenden tod- und leidenfördernden Aberglauben zu begrenzen, dass die Lebewesen, die wir als Fundament für Gottes Bewusstsein, Manifestationen und Lebenserleben kennengelernt haben, also als Gottes Sinnes- und Manifestationswerkzeuge, in absolutem oder kosmischem Sinne gesehen, "Verbrecher" bzw. wirkliche vom Teufel besessene böse Wesen sein sollten. Wir wissen von unseren kosmischen Analysen her, dass es etwas wirklich "Böses" im Universum nicht gibt. Es ist richtig, dass es in der Welt zweierlei Lebensweisen gibt: eine, die wir "böse" nennen, und eine, die wir "gut" nennen. Aber wir wissen auch, dass die eine, wenn die andere nicht existieren würde, unmöglich wahrgenommen werden könnte. Gäbe es keine Finsternis, könnten wir das Licht nicht wahrnehmen, und gäbe es kein Licht, könnten wir die Finsternis nicht wahrnehmen. Alles, was wir kennen, kennen wir nur aufgrund seines Gegensatzes oder Kontrastes. Wir müssen deshalb lernen, das sogenannte "Böse" als das anzusehen, was es ist, und nicht als das, was es nicht ist, oder als das, was es aufgrund von Unwissen zu sein scheint. Da aber das sogenannte "Böse" eine Lebensbedingung für die Erhaltung der ewigen Lebenserlebensfähigkeit des Wesens ist, ist es schon aus diesem Grund nötig, es als etwas "Gutes" zu bezeichnen, obwohl es etwas "unbehagliches Gutes" ist im Verhältnis zu dem sogenannten "Guten". Beide Realitäten sind erschaffene Erscheinungen. Sie können deshalb ihrem Schöpfer gegenüber, dem Lebewesen, das über alle Materie erhaben ist, nur untergeordnetes Material für seine Erschaffung und sein Erleben seines ewigen Lebens und Daseins sein und damit von Zeit und Raum, deren überlegener Urheber und Herr er damit also auch ist. |
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