Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Der sicherste Weg dazu, selbst einen unglücklichen Erlebenszustand oder ein unglückliches Schicksal zu bekommen | 2455. Wie wir schon angeführt haben, ist die Lebensweise der Wesen Ausdruck einer besonders begrenzten Bewusstseinsstufe, an die eine entsprechend besonders begrenzte Gedanken- und Auffassungsfähigkeit geknüpft ist. Da diese Gedanken- und Auffassungsfähigkeit das Fundament für die Manifestation, das Wissen und die Lebensweise des Wesens ist, muss diese Lebensweise entsprechend begrenzt sein. Dieses Wesen kann unmöglich dieselbe Lebensauffassung und Lebensweise haben wie ein Wesen, das in der Entwicklung weitergekommen ist und höheren Bewusstseinsstufen angehört, auf denen die Denkfähigkeit nicht annähernd so begrenzt ist. Zu verlangen, dass Wesen von zwei solchen unterschiedlichen Wesenskategorien dieselbe Anschauung vom Dasein haben sollen, ist töricht und kann nur das totale Unwissen des Betreffenden auf diesem Gebiet enthüllen. Die Menschen werden deshalb damit aufhören, ihre eigene Lebensauffassung und die hierauf beruhende Lebensweise als Maßstab für ihre unterlegenen Mitwesen zu benutzen. Diese müssen natürlich niedrigeren Bewusstseinsstufen angehören und an die begrenzte Lebensauffassung und Lebensweise gebunden sein, die der Gipfel dessen ist, was innerhalb dieser eventuell unterlegenen Bewusstseinsstufen an Lebenserleben und Lebensweise manifestiert werden kann. Den Stein, den ein Wesen nicht heben kann, muss es liegen lassen. Das betreffende Wesen dafür zu züchtigen oder zu bestrafen, ist der sicherste Weg dazu, selbst einen entsprechend unglücklichen Erlebenszustand oder ein entsprechend unglückliches Schicksal zu bekommen. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht