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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Das "unbehagliche Gute" und das "behagliche Gute"  2467. Was die Finsternis im Lebenserleben betrifft, ist diese ja die Heimat für alles, was unter die Begriffe "Unbehagen", Schmerz und Leiden fällt. Deshalb ist diese Finsternis "das Böse" genannt worden. Aber es ist hier leicht zu sehen, dass das Lebewesen nur in seinem kleinen lokalen Tagesbewusstsein ohne jegliches Wissen darüber ist, dass das gegenwärtige Erdenleben nur ein Glied in einer Kette von früheren und kommenden Erdenleben ist, sodass das Lebenserleben den Schein davon bekommen kann, wirklich "böse" zu sein, d.h. Manifestation von Lieblosigkeit von Seiten des Lebens, der Vorsehung oder der Mitwesen zu sein. Da sie eine absolut unumgängliche Bedingung dafür ist, dass das Wesen seine Lebenserlebensfähigkeit überhaupt beibehalten kann, ist sie doch in allerhöchstem Umfang Ausdruck für ein lebenförderndes Gutes. So ist es nur das uneingeweihte Wesen, das sich, wie bekannt, völlig seiner kosmischen oder ewigen Struktur unbewusst ist und das deshalb nicht die Absicht seines finsteren Schicksals oder Erlebenszustands und die Notwendigkeit davon wahrnehmen oder erleben kann. Das kosmisch bewusste Wesen, das die kosmische oder ewige Struktur des ganzen Lebens wahrnimmt und erlebt, sieht diese Struktur als eine hundertprozentige Liebesentfaltung. Diese Entfaltung zeigt überhaupt nichts "Böses", sondern sie tritt in zwei Kontrasten auf, die eine absolute Bedingung für alles Lebenserleben sind. Es sind diese zwei Kontraste, die sich als das sogenannte "Böse" und das sogenannte "Gute" manifestieren, die aber wie schon genannt, in der Realität, kosmisch gesehen, absolut nur, als "das unbehagliche Gute" bzw. als "das behagliche Gute" bezeichnet werden können. Und da diese beiden Manifestationsprinzipien absolut in gleicher Weise für das Lebenserleben und die Manifestation notwendig sind, sehen wir hier wieder die Bestätigung dessen, dass "Alles sehr gut ist".


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