Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Liebe ist, wenn auch den Wesen selbst unbewusst, eine Empfindung der Einheit oder Zusammengehörigkeit, die mit allen anderen Lebewesen auf der höchsten Bewusstseinsebene besteht | 2477. So tritt die absolute Wirklichkeit in dem Empfindungsgebiet der Wesen als eine Attraktion zu anderen Lebewesen hervor. Diese Attraktion kommt in ihrer höchsten Entfaltung als die wirkliche und absolute Sympathie oder Liebe zum Ausdruck. Das geschieht deshalb, weil diese Liebe in den Wesen den Drang oder die Lust verursacht, andere Lebewesen zu erfreuen oder zu liebkosen. Sie ist in Wirklichkeit, wenn auch den Wesen selbst unbewusst, ein Wiedererkennen der Identität unseres Ichs mit den Ichs unserer Mitwesen und der hierauf beruhenden göttlichen Verwandtschaft oder unserer kosmischen Familienzusammengehörigkeit mit allem Lebenden. So sind es diese göttliche Verwandtschaft und kosmische Zusammengehörigkeit, die durch die Liebesfähigkeit zum Ausdruck kommen. Die Liebe wird als eine sehr, sehr starke Anziehung zu Wesen gefühlt, die ihr Objekt sind. Man wünscht, diesen Wesen das Leben zu erleichtern. Man wünscht, sie zu erfreuen und ihnen zu behagen. Man will lieber selbst leiden, als dass man will, dass diese Wesen Leiden durchmachen sollen. Man fühlt einen Drang, sie zu liebkosen, einen Drang, sie an sich zu drücken, eins mit ihnen zu sein. Wenn sich die Wesen aus Liebe so dicht und innerlich wie möglich aneinanderdrücken, beruht das in Wirklichkeit bei den Partnern auf dem Wunsch, vollständig eins miteinander zu sein, nicht nur mental, sondern auch physisch. Wenn die physischen Körper der Partner ineinander hineingehen könnten und nicht aufgrund der festen physischen Materie, aus der sie bestehen, daran gehindert wären, würden sie vollständig zusammenschmelzen und äußerlich nur als ein Körper zu sehen sein, obwohl sie mental gesehen immer noch zwei Individualitäten sein würden. So vereint die Liebe die Wesen mental gesehen. Wo die Liebe dominiert, also die Manifestation von Lust, Licht und Freude für andere Wesen, da dominieren die Vollkommenheit, das Glück und die Seligkeit. Da werden sich die Wesen dessen bewusst, identisch mit allem übrigen Leben im Weltall zu sein und damit auf dem Wege zu sein, eins mit Gott zu werden und als "Mensch als Abbild Gottes, ihm gleichend" hervorzutreten. Dies bedeutet wiederum, dass ein jeder solcher Mensch eine Sonne der Liebe geworden ist, die auf selbstlose Weise alles und alle beleuchtet und erwärmt. |
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