Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Der Polzustand und das Hervortreten der Wesen als Abbild Gottes, ihm gleichend | 2480. Dieses höchste Feuer hat seinen Sitz im Überbewusstsein jedes Lebewesens in zwei hierfür besonders vorgesehenen kosmischen Organen, die wir als "den maskulinen Pol" und "den femininen Pol" kennen. Weil sich diese zwei Pole in einem ewig wechselnden Zustand befinden, sodass die Wesen wechselweise als einpolig und als doppelpolig hervortreten, wird ihre Lebenserlebensfähigkeit in entsprechendem Umfang hiervon geprägt und geformt. Wenn der maskuline Pol des Wesens kulminiert, ist sein femininer Pol in einem latenten Zustand. Und das Wesen ist, außer ein hundertprozentig männliches Geschlechtswesen zu sein, auch ein "Tier" in Reinkultur. Wenn der feminine Pol des Wesens kulminiert, ist sein maskuliner Pol latent, und das Wesen ist ein total weibliches Geschlechtswesen und gleichzeitig auch ein "Tier" in Reinkultur. Wenn die zwei Pole des Wesens ebenbürtig sind und sich in gleich großer Entfaltung befinden, dann ist das Wesen weder ein männliches noch ein weibliches Geschlechtswesen, sondern es ist ein "ganzheitliches Geschlechtswesen", das wieder in seiner höchsten Entfaltung dasselbe ist wie "der absolut vollkommene Mensch als Abbild Gottes, ihm gleichend". So versteht man hier diese Gleichheit mit der Gottheit, da die Gottheit ja weder männlichen Geschlechts noch weiblichen Geschlechts ist, weder "Mann" noch "Frau" ist. Die Kulmination des Lebenserlebens der Lebewesen in der Lichtepoche oder in den höchsten Reichen ist also durch ihren ganzheitlichen Geschlechtszustand bedingt, wohingegen der Halbgeschlechtszustand der Wesen bedingt, dass sie sich im Tierreich oder in der Kulmination der Finsternisepoche des Lebenserlebens befinden. |
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