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(2396-2664,E) 
 
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Der Sinn des Lebens bezüglich Manifestation und Erleben des Teufelsbewusstseins im Menschen  2489. Was sehen wir nun in Wirklichkeit, wenn wir Zeuge dieses "Teufelsbewusstseins" sind? – Ist es der Sinn des Lebens oder der Plan Gottes, dass dieses Teufelsbewusstsein und das hierauf beruhende lebensabotierende Dasein des Jüngsten Gerichts der Gipfel des erdenmenschlichen Daseins sein sollen? – Nein, das ist es absolut nicht. Stattdessen ist der Gipfel des Gegenteils zum Teufelsbewusstsein der Sinn des Lebens oder der Plan Gottes, d.h. also die absolute Liebe und die dazugehörige Lebensweise. Das genannte Teufelsbewusstsein kann deshalb überhaupt keinem Menschen zum Vorwurf gemacht werden. Es gibt keinen einzigen Erdenmenschen, der anders hätte handeln können, als er es eben in den gegebenen Situationen getan hat, die dieses Dasein der Götterdämmerung und des Jüngsten Gerichts bilden. Ein Lebewesen kann ja unmöglich anders handeln, als von dem Verstand, der Begabung und dem Wissen aus, zu denen es sich hinentwickelt hat. Nach solchen Erfahrungen und solchem Wissen, das es nicht hat, kann es unmöglich handeln. Das Wesen hierfür zu strafen oder hinzurichten ist die Kulmination der Torheit, weil Rache und Strafe die Wesen unmöglich zu Engeln verwandeln können, sondern dagegen nur jenen Wesen den Schutz vor Rache und Strafe nehmen, die die Rache, die Strafe oder die Hinrichtung ausführen. So ist diese Kulmination des Finsterniserlebens des Lebens ein lebensbedingendes Glied in Gottes Schöpfung des Menschen. Wir wissen von den Religionen oder von religiösen Überlieferungen, dass es nicht nur Gottes Absicht ist, einen Menschen zu erschaffen, sondern es ist auch Gottes Absicht, diesem Menschen eine besondere Lebensform zu geben, nämlich seine eigene Lebensform. Wie sonst sollte die Lebensform des Menschen zum Abbild Gottes werden? – Dass diese Überlieferung Wirklichkeit ist, wird durch den ganzen Verwandlungsprozess oder durch die ganze Entwicklung, in der sich der Erdenmensch befindet, zur Tatsache. Wir wissen schon, dass er sich von unten her von der Pflanzenlebensform zur Tierlebensform entwickelt hat und dass er nun so weit zur Verwirklichung des Teils der Schöpfung Gottes gekommen ist, wo er Genie in der Schöpfung der finsteren Lebensweise geworden ist, ja geradezu in "Teufelsbewusstsein" kulminiert. Noch weiter hinab in die Finsternis kann überhaupt kein Wesen kommen. Aber dieses Dasein ist absolut notwendig, damit die Wesen zum Verständnis dessen kommen können, was das Gegenteil oder der Kontrast zur Finsternis ist, d.h. das Licht. Ohne dieses Verständnis kann das Wesen niemals Experte in der Manifestation des Lichts und somit auch nicht zum Menschen als Abbild Gottes werden. Gottes Abbild ist dasselbe wie Gottes Mentalität. Gottes Mentalität ist eine Psyche oder ein Bewusstsein, in dem das Wesen absolut ebenso gut die Finsternismentalität wie die Lichtmentalität kennt. Aber eine solche Kenntnis würde eine völlige Unmöglichkeit sein, wenn die Finsternis nicht ebenso manifestiert werden würde. Wie sollte ein Wesen sich einer Behagensempfindung bewusst werden können, wenn es niemals Zugang dazu gehabt hätte, Unbehagen zu empfinden? Wie sollte man wissen, dass etwas gut war, wenn man niemals das Gegenteil davon erlebt hätte? – Deshalb muss Gottes Schöpfung des Menschen darin bestehen, ihm die Möglichkeit zum Übertreten der Gesetze zu geben, deren Einhaltung in der Lebensweise die Kulmination des Lebens in Licht, Glück und Seligkeit bewirkt oder die kulminierende Freude darüber – zu existieren.


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