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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Weshalb der Mensch nicht ins Unendliche mit der tierischen Lebensweise fortsetzen kann  2501. Selbst wenn diese tierische Lebensweise im Menschen in ihrer schlimmsten Entfaltung überhaupt keine ewige Verdammnis erzeugt, so wie es zuweilen fälschlicherweise in gewissen religiösen Bewegungen verkündet wird, erzeugt sie also doch zuerst diesen Zustand von unglücklichem Schicksal oder Lebenserleben. Dieser Leidenszustand gibt also dem Wesen all die Erfahrungen, die bewirken, dass es nicht ins Unendliche damit fortsetzen kann, die tierische Lebensweise zu manifestieren. Es kann nicht vermeiden zu entdecken, dass die tierische Lebensweise im Menschen die Wurzel zu allem Bösen ist, zu allen Formen von Leiden, und zwar in dem Umfang, in dem es gegen den Sinn des Lebens oder der Natur handelt, also gegen die Entwicklung der menschlichen Natur in sich selbst. Und da beginnt das Wesen für die Anleitung in einer höheren Form von Moral und Lebensweise hellhörig zu werden, ganz abgesehen von der humanen Fähigkeit, die bewirkt, dass es sich in zunehmenden Ausmaß davon abwendet, anderen Schaden zuzufügen. Es wird immer feinfühliger und kann es in entsprechendem Umfang ganz einfach nicht mehr übers Herz bringen, anderen Schaden zuzufügen. Und da wächst das große Interesse sehr, mit dazu beizutragen, das Menschliche in seiner eigenen Psyche und Lebensweise sehr stark zu entwickeln. Da geht der Weg vorwärts zum ewigen Licht. Alle sind in Gottes Plan einbegriffen. Alle Menschen ohne Ausnahme sollen Gott sehen, d.h., sie sollen die Lösung des Lebensmysteriums sehen, eins mit Gott werden, zum Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend, werden.


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