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(2396-2664,E) 
 
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Die Geburt der beginnenden Nächstenliebe im Erdenmenschen  2504. Während dieser Entwicklung verwandelt sich das Bewusstsein der Erdenmenschheit nicht nur in materialistischer Wissenschaft, Manifestation und Lebensweise von Primitivität zur Intellektualität, sondern sie verwandelt sich auch in ihrem innersten Gefühlsleben oder ihrem seelischen Zustand. So beginnt sich auch ein neues Verhältnis in ihrem Empfinden von Sympathie für die Mitmenschen und für andere Lebewesen zu entwickeln. Während die sympathischen Anlagen bei den Tieren in einem sehr kleinen Gebiet und unter besonderen Umständen Sympathie für Wesen des eigenen Geschlechts schaffen können, bewirken dieselben Anlagen beim fortgeschrittenen Erdenmenschen die Entwicklung einer wachsenden Sympathiefähigkeit, die immer mehr die Antipathie entfernt, die der primitive Mensch in größerem oder kleinerem Umfang gegen Wesen seines eigenen Geschlechts empfindet. Diese derartig beginnende Sympathie oder Liebe, die völlig außerhalb des paarungsmäßigen oder ehelichen Prinzips liegt, ist diejenige, die in ihrer wirklichen totalen Fülle die Erfüllung des größten Gebots des Lebens ist: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.


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