Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Verfolgung und Unwissenheit gegenüber der beginnenden humanen Fähigkeit oder Nächstenliebe | 2505. Diese eben genannte Liebe ist bei den allermeisten Menschen der Erde noch sehr zart und in embryonalem Zustand, ja, sie ist völlig ohne Verständnis und Autorität, obwohl sie, wie gesagt, jene Liebe ist, die die Erfüllung aller Gesetze ist und ohne die kein einziges Wesen imstande sein wird, das kosmische Bewusstsein zu erleben, durch das allein die wahre Lösung des Lebensmysteriums erlebt werden kann. Ohne kosmisches Bewusstsein ist das Wesen nicht imstande, sich über das materielle Kenntnisniveau der Maß- und Gewichtsergebnisse zu erheben. Es wird deshalb auch nicht das in den Menschen beginnende Sympathiegefühl für Wesen des eigenen Geschlechts verstehen können. Solche Wesen haben deshalb in größerem und kleinerem Umfang Intoleranz und Verfolgung gegenüber Wesen ausgelöst, in denen diese Sympathie oder Liebe in besonderem Umfang zum Ausdruck gekommen ist. Und selbst wenn man nun in humanen, intellektuellen Kreisen zu ahnen oder zu begreifen beginnt, dass diese Sympathie oder Liebe eine tiefere und natürlichere Natur hat als das, was unwissende Menschen als "Entgleisung", "krankhafte Erscheinungen", "Perversität" oder "Abnormität" bezeichnen, wird sie trotzdem noch eine Zeit lang Unannehmlichkeit, Intoleranz und Verleumdung für die Betreffenden zur Folge haben. Ja, es gibt wirklich noch Länder, in denen diese beginnende Nächstenliebe in ihrer natürlichen Entfaltung geradezu juristisch strafbar ist. Aber dies wird sich natürlich ändern. Gottes Schöpfung des vollkommenen Menschen zu seinem Abbild lässt sich nicht von erdenmenschlicher Unwissenheit, Intoleranz, Verfolgung und Verleumdung aufhalten, im Gegenteil. Es geschieht sogar, dass sich die neue Sympathiefähigkeit oder die beginnende Nächstenliebefähigkeit auch bei einem Kind oder bei mehreren Kindern der Verfolgenden zeigt, oder auch bei anderen Mitgliedern seiner Familie. |
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