Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Wenn die materialistische Wissenschaft und eine Mehrzahl der Erdenmenschen die Polverwandlung nicht verstehen  2507. Aber es ist nur eine Zeitfrage, wann sich der Hunger nach dem wirklichen Wissen über Leben und Tod auch bei den heute materialistisch eingestellten Wesen geltend macht – und zwar nach einem Wissen, das die Wesen nicht geistig in Zahlenfazits verschmachten lässt, die den Betroffenen absolut keinen Trost, keine Hilfe und Stütze in seelischen Krisen, in Depression, Lebensüberdruss und Todesangst geben. Das Leben, das ohne Gott oder auf dem Grund reiner Zahlenergebnisse geführt wird, wird schon alle Menschen dahin führen, Klarheit auf den Gebieten zu suchen, auf denen ihre unbehaglichen Schicksalserlebnisse ihre Ursache haben. Einzig und allein aufgrund von nur Zahlenfazits oder materialistischem Wissen kann weder für eine Nation oder einen Staat eine Weltkultur entstehen, die frei von Krieg, frei von mörderischer Aufrüstung ist, noch kann für einen Menschen ein Schicksalszustand geschaffen werden, der frei von Schmerz und Unfrieden ist. Wenn wir dies hier nennen, dann deshalb, weil die Analysen, die wir hier manifestieren sollen, mentale Erscheinungen von einem Bewusstseinsgebiet offenbaren, auf dem die Mehrzahl der Menschen der Erde noch völlig unwissend ist. Dieses Gebiet ist ihr kosmischer Polzustand. Dass diese Menschen deshalb den genannten Erscheinungen, die auf vielen Gebieten die tausendjährige überlieferte Moralauffassung bereits gesprengt haben, völlig unverstehend gegenüberstehen, ist natürlich, da sie nur Anweisungen und Gebote für den "Mann" und für die "Frau" enthalten, wohingegen aber solche Moralanweisungen oder Gebote für Wesen, die nicht mehr "Mann" sind, oder für Wesen, die nicht mehr "Frau" in Reinkultur sind, vollständig fehlen. Dass Wesen, die in einem Menschenorganismus leben, etwas anderes als "Mann" oder "Frau" in Reinkultur sein können, ist gerade für den Mann und die Frau in Reinkultur unfassbar. Dass diese sympathischen Anlagen der mehr oder weniger geschlechtlich verwandelten Wesen mehr oder weniger von den sympathischen Anlagen oder dem Gefühlsleben des sogenannten "normalen" Mannes oder der sogenannten "normalen" Frau abweichen, ergibt sich von selbst. Dass dieses neue Gefühlsleben oder diese neue sympathische Begabung, die die Sympathie oder Liebe der Wesen unabhängig vom tierischen Paarungstrieb fördert, dessen Objekt nur das entgegengesetzte Geschlecht ist, ist natürlich auch für die noch in Reinkultur hervortretenden "männlichen" und "weiblichen" Wesen unfassbar. Wie sollten diese Wesen wohl auch einen solchen neuen mentalen Zustand verstehen können, den sie in ihrem gegenwärtigen kosmischen Spiralkreislauf noch nie selbst in ihrem Innern vernommen haben? – Da somit die Mehrzahl der Erdenmenschen diesem neuen Zustand mehr oder weniger unverstehend gegenüberstehen, kann er von diesen Wesen nur als eine Abnormität, ja schlimmstenfalls als Perversität oder Unmoral aufgefasst werden.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.