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(2396-2664,E) 
 
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Die dem Tier und primitiven Menschen angeborene Antipathie gegen das Abnorme oder das vermeintlich Abnorme  2508. Bei den Tieren und sehr primitiven Menschen gibt es eine angeborene Antipathie gegen das Abnorme. Bei den Tieren führt diese Antipathie bis zum Totschlag der abnormen Wesen innerhalb der Rasse oder Art. Von Seiten der Natur ist diese Totschlagstendenz fast ein Schutz, indem das abnorme Tier sich sehr schwer behaupten kann. Wenn sich z.B. ein Zugvogel einen Flügel verletzt hat und nicht fliegen kann und somit nicht mit der Schar zu den Gebieten mitfliegen kann, wo sie ihr Leben bergen können, würde er ja bitterlich zu Tode verschmachten, wenn er im Frost und in der Kälte des Winters zurückbleiben müsste. Da ist es deshalb humaner, dass das Tier von seinen Mitwesen stattdessen einen schnellen Tod bekommt. Die Tiere können ihren unglücklichen Mitwesen ja auf keine andere Weise helfen. Den primitiven und sehr einpoligen Menschen liegt diese tierische Antipathie gegen abnorme oder vermeintlich abnorme Rassengenossen noch stark im Blut, insbesondere wenn es sich um Wesen handelt, in denen sich die beginnende neue Sympathiefähigkeit geltend macht. Diese primitive, tierische Antipathie steckt also sehr tief in der Seele. Und der Mensch muss in seiner humanen Entwicklung sehr weit gekommen sein, um nicht diese Antipathie gegen Mitmenschen zu fühlen, in denen diese neue oder beginnende wirkliche, organische Nächstenliebe zum Ausdruck kommt. Die genannten primitiven Wesen können in ihrem Unverstand, wie gesagt, die Wesen dieser neuen Sympathie nur als abnorm oder im schlimmsten Fall als entgleist auffassen. Und von diesen inhumanen und unwissenden Menschen geht die schlimmste Kritik oder Verfolgung gegen die beginnenden doppelpoligen Wesen aus. Aber aufgrund ihrer totalen Unwissenheit in der Frage der "Doppelpoligkeit" kann ihre eventuelle Kritik oder Verfolgung also ausschließlich auf ihrer Unwissenheit und auf ihrem Irrtum beruhen und hat also keinerlei Wurzel in absolut wirklichen und unumstößlichen Fakten. Diesem Widerstand gegenüber ist es deshalb für die beginnenden doppelpoligen Wesen gut zu wissen, weshalb die Menschen diese Verfolgung oder diesen Widerstand auslösen. So ist es leicht zu sehen, dass sie da, wo sie vorkommt, genau wie alles andere "Böse" in der Welt, von totaler Unwissenheit ausgelöst wird. Und so hat der Urheber keinerlei Autorität auf dem betreffenden Gebiet und wird zu kurz kommen, namentlich wenn er selbst beginnt, die Verwandlung seiner sympathischen Anlagen zu erleben. So geht die Schöpfung der Natur oder Gottes Schöpfung des Menschen zu seinem Abbild unumgänglich ihren Gang, ganz unabhängig davon, wie viel Ärgernis, Verfolgung oder Widerstand von unwissenden und lieblosen Menschen auch hervorgerufen wird. Die heute so still beginnende absolute organische Nächstenliebe in gewissen Menschen wird unvermeidlich dahin gelangen, die ganze Menschheit zu erobern. Und dann wird das Reich Christi (das vollkommene Menschenreich) "von dieser Welt sein".


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