Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Es ist genau so lebenswichtig, dass der Mensch die geistige Materie beherrschen lernt, wie er heute die physische Materie beherrscht | 2521. Hiermit haben wir erneut unseren Überblick über die moralische Situation der Menschheit wiederholt. Wir haben gesehen, dass sich die Menschheit mehr denn je in einer Epoche der Experimente befindet, also in einer Epoche, in der die Möglichkeiten für mentale und physische Ausschweifung und Entgleisung sozusagen auf allen Lebensgebieten so überwältigend sind, dass weder die Weltreligionen noch Zuchthäuser, Inhaftierung, Strafen und Hinrichtungen ihnen Einhalt gebieten können. So gehen die Ausschweifungen oder Entgleisungen ihren Gang und schaffen all die Übertretungen der Lebensgesetze, die das Erleben der Schrecken des Jüngsten Gerichts oder der Götterdämmerung unumgänglich machen. Wenn diese ganze Epoche des Tages des Jüngsten Gerichts nicht gerade einen ebenso logischen Sinn hätte, wie alle übrigen großen Schöpfungsprozesse der Natur einen logischen Sinn haben, dann müsste man sagen, dass sich die ganze Menschheit in einem enormen Verfall befindet und mit Riesenschritten ihrem eigenen Untergang entgegeneilt. Es ist richtig, dass sie eine überwältigende physische Intellektualität hat und in entsprechendem Umfang die physische Materie beherrscht, aber diese so fortschrittliche materialistische Wissenschaft kann unmöglich die Menschen retten, wozu sie in der göttlichen Weltleitung auch absolut nicht vorgesehen ist. Der Mensch besteht nicht aus physischer Materie allein. Er besteht in mindestens so hohem Ausmaß aus geistiger Materie. Und da er in dieser Materie sein Erleben hat und da sein Bewusstsein den Untergang des physischen Organismus in dieser Materie überleben soll, wie er auch kraft dieser Materie die Fähigkeit bekommt, aufs Neue in einen physischen Organismus zu inkarnieren, und in diesem neuen Organismus fortsetzen kann, auf der physischen Daseinsebene leben zu können, ist es für den Menschen absolut lebenswichtig, dahin zu gelangen, die geistige Materie in einem zumindest ebenso hohem Ausmaß zu beherrschen, wie er heute die physische Materie beherrscht. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht