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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Auf dem Abweichen des Menschen von der Psyche des Tieres beruht der menschliche Zustand  2526. Was dieses ehemalige Tier zum Menschen verwandelt, sind nicht diese finsteren Eigenschaften, im Gegenteil. Was das Tier zum Menschen macht, sind gerade Intellektualität und Liebe. Je mehr dieser Eigenschaften das Wesen hat, desto mehr weicht es vom Zustand und von der Psyche des Tieres ab. Und auf diesem Unterschied beruht sein ganzer Menschenzustand. Aber dieser sein Zustand als "Tier" und als "Mensch" ist kein Akt des Willens, weil diese zwei Zustände den Willen diktieren und somit das sind, was den Willen in Szene setzt. Da, wo das Tierische im Wesen dem Willen diktiert, werden seine Handlungen "tierisch", und wo das Menschliche im Wesen dem Willen diktiert, werden seine Handlungen oder Manifestationen "menschlich". Da die Menschheit der ganzen Erde aus unfertigen Wesen besteht, d.h. aus Wesen, die teilweise eine "tierische" Psyche und teilweise eine "Menschenpsyche" enthalten, ist es nicht so merkwürdig, dass diese Menschheit innerhalb ihres Lebensgebietes Krieg, Totschlag und Verstümmelungen manifestiert und gleichzeitig Religion, Humanität und Fürsorge pflegt. Wenn es nur ein Akt des Willens wäre, die menschlichen Eigenschaften auszulösen, würde eben mehr Frieden in der Welt sein, denn viele Menschen würden in Wirklichkeit gern viel menschlicher sein, als sie es sind, und sehr gern viel mehr Gutes tun, als es der Fall ist. Ihnen geht es wie Paulus: das Gute, das sie tun wollen, das tun sie nicht, aber das Böse, das sie nicht wollen, das tun sie.


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