Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Grundfundament der Lebensweise des Wesens ist nicht der Wille selbst, sondern das, was den Willen beeinflusst oder ihm diktiert | 2527. Es wird hier zur Tatsache, dass das Grundfundament für die Lebensweise der Wesen nicht der Wille selbst ist, sondern dasjenige, was den Willen beeinflusst und ihm diktiert. Was somit dem Willen des Wesens diktiert und es das eine oder das andere wollen lässt, ist seine innere organische Struktur. Diese kann absolut nicht durch den Willen verändert werden. Wenn das Wesen ein Tier ist, kann es nichts nützen, dass es plötzlich ein Mensch sein will. Es muss weiterhin ein Tier bleiben, bis seine organische Struktur durch die Entwicklung so weit verändert ist, dass sie die menschliche Wesensart auslöst. Aber diese Verwandlung vom Tier zum Menschen geschieht einzig und allein durch die Wirkungen seiner tierischen Wesensart. Diese Wesensart ist in ihrer Reinkultur eine sehr hochdramatische Wesensart, da sie die ganze Zeit kraft des tötenden Prinzips existiert, das das Fundament für seinen Selbsterhaltungstrieb ist. Dass diese unvollkommene Lebensweise entsprechend tötende und leidensfördernde Wirkungen hervorruft, ist verständlich, da das Schicksalsgesetz bedingt, dass die Wirkungen der Lebensweise oder der Handlungen eines Wesens absolut zu ihm selbst zurückkommen. Es sind einzig und allein diese Wirkungen, die zu seinem Schicksal werden. Dieses leidvolle Schicksal hat das Tier also, weil ihm Intellektualität und Liebe fehlen. |
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