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(2396-2664,E) 
 
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Was die Geisteswissenschaft zur Lebensbedingung für die Menschen macht  2534. Wie betrachten nun die Menschen selbst diesen ihren eigenen kosmischen Zustand, der einem Zwischending oder einem Zwischenwesen zwischen Tier und Mensch entspricht? – Durch die Religionen haben sie gelernt, dass man gut und liebevoll sein soll. Das führt zu Licht und Glück, während das Böse zu Unglück und Finsternis führt. In der kirchlichen christlichen Weltreligion wird die christliche oder liebevolle Lebensweise ganz einfach als ein reiner Akt des Willens aufgefasst. Dass die Erfüllung dieser Lebensweise ausschließlich eine Frage der Entwicklung ist, weder bedachte noch wusste man hier. Deshalb hat man in den kirchlichen Verkündungen geradezu mit Gottes Zorn und Strafe gedroht, ja sogar mit "ewiger Verdammnis", mit Leiden in einer ewigen Hölle, wenn man nicht auf christliche Weise lebte. Es ist diese für intelligente Wesen völlig unakzeptable Erkenntnis, die das Christentum entvölkert. Und mangelhafte Erklärungen der in anderen Religionen überlieferten Dogmen bewirken auch bei ihnen eine beginnende Entvölkerung. Und es ist diese mehr oder weniger hervortretende Entvölkerung der Religionen in der Welt, die die Geisteswissenschaft für die Gegenwart und die Zukunft ebenso notwendig macht wie die materielle Wissenschaft.


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