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(2396-2664,E) 
 
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Liebe, Schicksal und das "kleinste Übel"  2544. Aber Liebe ist keine unlogische Sympathie. Sie ist nicht die Ja-Antwort auf eventuelle törichte oder unlogische Wünsche seines Nächsten. Sie ist dagegen dies, absolut "nein" zu all dem zu sagen, was nicht zur Freude und zum Segen für Lebewesen ist, oder im schlimmsten Fall "nein" zu Manifestationen oder Entschlüssen zu sagen, die absolut nicht dazu gerechnet werden können, in einer gegebenen Situation "das kleinste Übel" dort zu sein, wo die totale Liebe nicht entfaltet werden kann und wo es deshalb ein Übel ist, ganz gleich, wie man sich auch verhält. Der total vollkommene oder fertige Mensch kann nicht immer die totale Liebe entfalten, wozu es ihn von Natur aus drängt, wenn er sich in einer Welt befindet, in der die Menschheit in einem so außerordentlich großen Umfang zu einem finsteren Schicksal prädestiniert ist, wie es der Fall hier auf Erden ist. Er kann sich unter Menschen befinden, die in seinem täglichen Leben seine nahen Freunde sind. Plötzlich kann einer von ihnen von einer rückkehrenden Karma- oder Schicksalswelle getroffen werden und dabei Hilfe nötig haben. Aber diese Schicksalswelle ist von einer solchen Natur, dass es ganz gleich ist, wie gern man dem betreffenden Wesen auch helfen möchte; es kann sich nicht machen lassen, ohne dadurch die eine oder die andere Form eines Übels zu schaffen. In einer solchen Lage muss man dann, so wie der vollkommene Mensch, herausfinden, welche Hilfe das geringste Übel wäre, denn diese Hilfe würde dann die liebevollste sein. Aber so wird es nicht immer bleiben. Allmählich wird der Mensch von finsterem Schicksal so frei werden, dass ihm kraft der totalen Liebe geholfen werden kann, ohne dass diese Hilfe zu einem größeren oder kleineren Übel wird. Dann wird nichts Böses existieren, um die Liebeshilfe zu verringern. Dann wird bei jeder Gelegenheit die Möglichkeit bestehen, vollauf die Liebe in Reinkultur zu zeigen.


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