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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Die Paarungsliebe beruht auf der Einpoligkeit, während die Nächstenliebe auf der Doppelpoligkeit beruht  2555. Warum können diese zwei Formen von Sympathie nicht überall oder in allen Sphären zur Entfaltung kommen? – Das können sie nicht, weil diese zwei Formen von Sympathieauslösung auf zwei völlig unterschiedlichen organischen Strukturen beruhen. Die Paarungsliebe beruht auf dem einpoligen Zustand des Wesens, während die absolute Liebe auf dem doppelpoligen Zustand beruht. Es ist auch in diesem letzteren Zustand, in dem das Wesen die Gottheit und die allerhöchste Weisheit durch sein eigenes Selbsterleben und durch seine eigenen Sinne erleben kann. Die Gottheit tritt in ihrer Gesamtstruktur absolut nicht als maskulines oder als feminines Geschlechtswesen hervor. In der Gottheit sind die zwei Pole, der maskuline und der feminine, total vereint. Und gerade deshalb treten Gottes Bewusstsein und Lebensart, die, wie schon gesagt, dasselbe wie der Grundton des Universums oder des Weltalls sind, als die absolute Liebe hervor, und alle Endergebnisse des Universums oder der Natur sind ausschließlich zur Freude und zum Segen für Lebewesen. Es ist deshalb nicht so merkwürdig, dass jedes der Lebewesen doppelpolig und erhaben über die Einpoligkeit wird und dieselbe Sympathie für seinen Nächsten (alle Lebewesen) wie für sich selbst hegt. Wie sonst sollten sie zu Gottes Abbild, ihm gleichend, werden? –


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