Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Menschheit auf der Schwelle zu einem neuen Wesenszustand, der das Himmelreich auf Erden herbeiführt | 2564. So ist diese eheliche Degeneration die Wirkung des Wachsens des entgegengesetzten Pols im unfertigen Menschen, ganz von der früher angeführten Intelligenzentwicklung abgesehen, die das Wesen vom Tierreich oder Affenstadium hinauf zum unfertigen Menschen erhob und diesen hier anfänglich mit einer derartigen Überlegenheit in der Manifestation des tötenden Prinzips versehen hat, dass wir gezwungen waren, diese Seite in der Psyche des unfertigen Menschen als "Teufelsbewusstsein" zu bezeichnen. So ist die Paarungs- oder Ehedegeneration auch ein Glied im Verwandlungsprozess des entgegengesetzten Pols in der Psyche des Erdenmenschen. Dieses Glied ist weder eine Seite des Erdenmenschen, die wir als "tierisch" bezeichnen können, noch können wir berechtigterweise von Glück oder Seligkeit sprechen. Diese Seite des Erdenmenschen ist ein außerordentlich finsterer und schmerzlicher Zustand sowohl für die Wesen selbst als auch für die Ehepartner und Kinder des Wesens, über die dieser sterbende, Unglück hervorrufende Zustand hergeht. So hat er auch mit seiner Untreue hervorrufenden Wirkung und seinem Versprechensbruch einen Schein von "Teufelsbewusstsein" an sich. Aber die Polverwandlung arbeitet stetig weiter, und der Drang des Wesens zur Ehe schwindet immer mehr dahin. Da es mehrere Leben hindurch Schiffbruch auf dem Gebiet der Ehe erlitten hat, hat es mehrere unglückliche Ehen und die hierauf beruhenden Enttäuschungen, Depressionen, Sorgen und Kümmernisse durchgemacht. Es wird dann zuletzt geboren, ohne in sich irgend ein besonderes Begehren nach der Ehe zu haben, ja, manche haben sogar eine sehr starke angeborene Angst davor und Unwillen dagegen, eine Ehe einzugehen. Und wir sehen, dass diese Menschen ihr Leben leben, ohne zu heiraten. So ist schon ein neuer Wesenszustand dabei, die Schwelle zu einem Reich zu überqueren, das zum Himmelreich auf Erden werden soll. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht