Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Intelligenzentwicklung und der Materialismus der Wesen | 2565. Wir haben gesehen, wie die wachsende Änderung in der Polkonstellation der Wesen die tiefste Ursache zu der Zone der unglücklichen Ehen ist. Sie hat auch eine stark wachsende Intelligenzentwicklung bewirkt. Und das erste Resultat dieses beginnenden Übergangs des Menschen vom "Tier" zum "Menschen" ist ein Wesen geworden mit einer dem Zustand des Tieres unermesslich überlegenen Intelligenz und mit dem hierauf beruhenden intellektuellen Bewusstsein. Diese relativ große Intelligenz setzte die Wesen instand, einen Ozean der Geheimnisse der Materie zu erforschen. Und die Enthüllung dieser Geheimnisse ergab den Zugang zu einem entsprechenden Ozean von materiellen Möglichkeiten. Da aber die Geheimnisse in der physischen Materie nicht die tiefste Ursache der Bewegungen der Schöpfungen und die intelligenzmäßigen Kombinationen enthüllen, die diese Materie repräsentierte, konnte diese Materieforschung ihren Anhängern keinerlei Wissen über diese Ursachen geben. Die Forscher kamen nur zu einer endlosen Kette von rein leblosen Ursachen und Wirkungen. Wo immer sie auch forschten, wurden die Forschungsresultate tote Ursachen und Wirkungen, aber sie fanden keinen lebenden Urheber dieser großen intelligenzmäßigen Gesetzmäßigkeit, die die Natur aufweist. Und diesen würden sie niemals finden können, wenn nicht die Entwicklung die Menschen zu Fähigkeiten hinführen würde, die noch höher liegen als die Intelligenz selbst. Den Glauben, den die Wesen früher ganz von ihrem ersten Anfang an als Naturmenschen an Gott oder eine Vorsehung hatten, den haben sie nicht mehr. Dagegen wurde nun die tote Materie das Objekt für ihren Glauben. Sie glaubten absolut fest daran, dass nichts jenseits der physischen Materie existierte. Ja, viele glaubten geradezu, dass es überhaupt keinen höheren Wesenszustand gäbe als den des Erdenmenschen. |
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