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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Ein strafendes und hinrichtendes Rechtswesen verwandelt die Menschen nicht zu Christen  2577. Ob die Wesen die gute Erde oder die allerhöchsten Sitten, Ideale oder Moralvorschriften des Christentums oder des Lebens sind, ist, kosmisch gesehen, nicht etwas, was einzuhalten ihnen durch Staatsform oder Strafgesetze befohlen werden kann. Ein jeder muss das sein, was er von Natur oder Geburt aus ist und muss von der Begabung und humanen Fähigkeit begrenzt sein, zu der er sich hinentwickelt hat. Auf das Niveau, zu dem sich die Wesen nicht entwickelt haben, können sie weder durch Anleitung noch Strafe gezwungen werden. Wenn die Wesen gezwungen werden könnten, eine andere Psyche als die angeborene zu haben, wären ja alle Menschen schon längst von Herzen Christen geworden. Für sie gab es ja keinen Mangel an Hinrichtungen, Strafen, Zuchthäusern und Gefängnissen während der Zeiten, in denen sie nicht dazu entwickelt waren, den christlichen Idealen mit Rücksicht darauf zu folgen, nicht zu töten, nicht zu betrügen, nicht zu rauben und zu plündern usw. – Und sind die Gefängnisse nicht immer noch voll von Wesen, die sühnen müssen, weil sie nicht die christlichen Gebote erfüllt haben? Und haben die Polizei und das Rechtswesen nicht sogar so viel zu tun, dass geradezu lange Wartezeiten für die Entscheidung in den Rechtsprozessen gelten? – Und werden die Wesen durch diese ganze Straf- und Rechtsmaschinerie umgewendet? – Trägt diese nicht sogar dazu bei, die Mentalität der betreffenden Wesen zu zerstören und zu verwirren, da sie auf diese Weise in unnatürlicher Inhaftierung gehalten werden, umgeben von Missverständnissen oder von totalem psychologischem Unverstand? – Kann dies die sogenannten "Verbrecher" aus der erdenmenschlichen Gesellschaft entfernen? 


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