Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Die Nächstenliebe lässt das Teufelsbewusstsein degenerieren  2589. Selbst wenn sich die neue Sympathiefähigkeit, die die totale Nächstenliebe werden soll, noch bei der großen Mehrheit nur in geringem Umfang geltend macht, ja sogar in einem gewissen Gebiet überhaupt keinen Einfluss im Verhältnis zu der alles überstrahlenden Macht hat, die sie einmal werden soll, so ist sie doch so weit gegenwärtig, dass sie bei allen normalen Menschen der Erde nachgewiesen werden kann. Diese sympathische Fähigkeit soll sich also entwickeln und die Menschen dazu bringen, von sich aus nicht mehr fähig zu sein, alle die Erscheinungen auszulösen, die kraft der durch die Intelligenz entwickelten, überdimensionalen tierischen Zustände die Mentalität der Menschen zum "Teufelsbewusstsein" macht. Und wie sollten die Menschen Überdruss und Abscheu davor empfinden können, mit einem Teufelsbewusstsein zu leben, wenn sie nicht gerade mit dieser Bewusstseinsentfaltung die Wirkungen davon in ihrem täglichen Leben erleben würden? – Und wie sollte man wohl das Dasein eines dauernden Lichts oder Glücks bekommen können, wenn man sich selbst zum Werkzeug für die Entfaltung von Unglück, Leiden und Not für andere Menschen macht? – Eine Welt solcher Wesen kann ja unmöglich etwas anderes als eine "Hölle" oder "Götterdämmerung" werden. Wie sollte eine Welt des permanenten Lichts in Reinkultur mit einer Bevölkerung solcher Wesen entstehen können? – Der Teufelsbewusstseinszustand löst also eine Lebensweise aus, durch die die Wesen dahin kommen, die Leiden oder das böse Schicksal zu erleben, das sie anderen Wesen zufügen. In einem solchen Schicksal zu leben, muss auf die Dauer unvermeidlich die Wesen dazu bringen, Abscheu vor diesem Dasein zu bekommen. Aber dieser Abscheu ist nicht nur eine äußere intelligenzmäßige Erscheinung. Das genannte Schicksal fördert auch eine Entwicklung der Gefühlsfähigkeit. Durch diese bekommen die Wesen die Fähigkeit, psychisch die Leiden anderer Wesen erleben oder empfinden zu können. Es ist ein Zusammenschmelzen der Funktionen dieser beiden Fähigkeiten, die zusammen die humane Fähigkeit oder die Nächstenliebefähigkeit bilden. Diese beginnende Entwicklung dieser Fähigkeit wird das Teufelsbewusstsein degenerieren lassen.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.