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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Das Lebensgesetz oder dies, dass du deinen Nächsten lieben sollst wie dich selbst, kann unmöglich kraft der Paarungs- oder Ehesympathie erfüllt werden  2595. Dass die Welt ohne diese Liebe unmöglich dahin gelangen kann, die göttliche Verheißung von einem kommenden Weltreich zu erfüllen, in dem die absolute Gerechtigkeit wohnt und wo alle Staaten zu einem Reich und unter einer Gottheit vereinigt sind, oder, wie es die Bibel ausdrückt: zu einer Herde und einem Hirten, ist absolut selbstverständlich. Wie sollte ein solches "Himmelreich" auf Erden existieren können, wenn die Menschen nicht eine vollkommenere Sympathie als den künstlichen Sympathiezustand bekämen, der durch die Paarungs- oder Ehesympathie entfaltet wird? Wie sollen solche Wesen, die, eben aufgrund ihrer organischen Struktur nur dem entgegengesetzten Geschlecht gegenüber parteiisch sein können, ihr eigenes Geschlecht lieben können, so wie sie sich selbst lieben? – Wie sollte dieser künstliche Sympathiezustand, der den Wesen nur als eine vorübergehende Stütze gegeben ist, bis sich in ihrer Psyche die wirkliche Allliebe entwickelt hat, die Wesen instand setzen, "Gottes Abbild, ihm gleichend" zu sein? – Wie sollen solche Wesen das Gesetz für das Leben erfüllen können, nämlich dieses Gesetz: Gott über alle Dinge und ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben? – Wie sollte eine solche Liebe mit dem Paarungs- oder Ehezustand vereinigt werden können? – So wird es hier für den entwickelten Forscher zur Tatsache, dass es einen logischen und liebevollen Sinn hinter allen Finsterniszuständen wie die der Degeneration der Ehe und den hiermit verbundenen Beschwerlichkeiten gibt.


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