Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Allliebe macht das Wesen zum "Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend" | 2598. Dieser Bewusstseinszustand führte das Wesen in den Tag des Jüngsten Gerichts oder die Leidenskulmination, die wiederum die beginnende neue Fähigkeit, die "Humanität", hervorrief, die dasselbe ist wie die beginnende Nächstenliebe. Diese Entwicklung wird den entgegengesetzten Pol im Wesen laufend vorantreiben, um das Wachstum der Nächstenliebe hin zur Allliebe zu verwirklichen. Die Allliebe ist wieder dasselbe wie die Liebe, mit der Gott das ganze Weltall aufrecht erhält. Gerade weil die Allliebe die Liebe ist, die wirklich alles und alle umfasst, ist sie der Grundton des Universums oder des Weltalls. So macht die Allliebe in der Lebensart das Wesen zum Abbild Gottes, was der Sinn Gottes mit der Schöpfung des Menschen ist. Die Allliebe ist die Lebensart Gottes. Und es ist genau diese Lebensart, mit der die Lebensart der Wesen identisch gemacht werden soll. Und kraft der Lebewesen, deren Lebensart es eben erreicht hat, mit Gottes Lebensart identisch zu sein und die somit Gottes Abbild sind, manifestiert Gott das Weltall und erhält es aufrecht. Alle die vollkommenen geistigen Welten jenseits der physischen Welt sind ja mit Wesen bevölkert, die schon längst vollkommen geworden und total frei von der Reinkarnation geworden sind und so "den Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend" darstellen. Und kraft dieser Wesen steuert und leitet Gott die unfertigen Wesen durch das Pflanzenreich und das Tierreich und hin zu dem Stadium, wo sie selbst als souveräne, kosmisch bewusste und damit als die fertigen Wesen in Gottes Abbild hervortreten. Und es ist also diese Allliebe, die nun schon seit Langem begonnen hat, sich mehr oder weniger in einer gewissen Anzahl von Menschen in der ganzen Welt geltend zu machen. |
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