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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Der doppelpolige sexuelle Trieb liegt dem Grundton des Universums, der Allliebe, zugrunde  2603. Wir haben hier ein Wesen vor uns, das so weit in der Entwicklung gekommen ist, dass es sich nicht mehr verlieben kann. Da es ausschließlich die Verliebtheitsfähigkeit ist, die normalerweise die Anziehung an Wesen des anderen Geschlechts und seine Bevorzugung bedingt, existieren diese Anziehung an das genannte Geschlecht und seine Bevorzugung also nicht mehr in der Psyche dieses Wesens. Deshalb fühlt es in sich nicht mehr Attraktion zum entgegengesetzten Geschlecht als zu seinem eigenen Geschlecht. Aber nichtsdestoweniger hat es immer noch in sich einen sexuellen Trieb. Dieser hört normalerweise niemals auf. Man darf nicht glauben, dass der sexuelle Zustand nur die Paarungssympathie und die Fortpflanzung im Tierreich zur Aufgabe hat. Er war im Pflanzenreich vorhanden und wurde hier zur Einpoligkeit verwandelt. Diese Einpoligkeit erreichte ihre Kulmination im Tierreich. Danach soll der sexuelle Trieb des Wesens von der Doppelpoligkeit aufrecht erhalten werden und zu einer neuen Mission übergehen. Welche Mission hat nun der sexuelle Trieb, wenn er nicht mehr den Paarungs- oder den Ehetrieb und die darauf beruhende Fortpflanzung fördern soll? – Der sexuelle Trieb hat danach die große und unerschütterliche Aufgabe, den Grundton des Universums oder des Weltalls zu fördern, die Allliebe.


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