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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Alle Lebewesen werden in ihrem Endergebnis Gottes Abbild, ihm gleichend, werden eine mentale Sonne für ihre Umgebungen und werden im "Himmelreich" beheimatet sein  2612. Wenn also das Wesen durch die Entwicklung zum Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend, geworden ist, dann hört die physische Welt auf, die primäre Heimat für sein Erleben des Lebens zu sein. Das Wesen hat jetzt gelernt, vollkommen zu handeln. So hat es in kosmischer Lebensart ausgelernt, d.h. in der Lebensart der Gottheit. Diese total vollkommene Lebensart des Wesens, die dasselbe ist wie die totale Entfaltung der Nächstenliebe, die wieder dasselbe ist wie intellektualisiertes Gefühl, ist nun sein automatisches Allgemeinverhalten geworden. Seine absolute Heimat sind von jetzt ab die geistigen Welten, von wo aus es in dieser Spirale nicht mehr in die physische Welt inkarnieren muss. Da ein solches Wesen, wie gesagt, unter die primären Erlebnis- und Manifestationsorgane der Gottheit gehört, ist es nicht so merkwürdig, dass das Gebet der Wesen zu Gott an diese hohen Welten gerichtet wird, die also das primäre Bewusstsein der Gottheit sind. Wenn Christus die Menschen lehrte, ihr Gebet an Gott mit den Worten zu richten: der du bist im Himmel, sind es die Wesen dieser Welten, durch die die Gottheit die Gebete der Betenden erlebt und ebenfalls den Betenden und anderen Notleidenden durch diese Wesen der höheren Welten Hilfe leistet. Wenn König Salomo bei der Einweihung seines großen Tempels sagte: selbst der Himmel und die Himmel aller Himmel können dich nicht fassen, wie viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe, dann sind es auch diese geistigen Welten oder Gottes primäre Bewusstseinsregion, auf die dieser weise König hindeutete. Wenn Christus sagt: "das Himmelreich", so deutet er ebenfalls auf die Wesen der höchsten überphysischen Welten und ihr Verhalten hin. Alle unfertigen Menschen auf Erden sind der Ausbildung zu diesem hohen Zustand unterworfen, ob nun ihr physisches Schicksal im Augenblick hell oder finster ist. Alle Erscheinungen hier im unfertigen irdischen Menschenreich beruhen ausschließlich darauf, den Menschen dazu zu vervollkommnen, total selbstlos eine leuchtende und wärmende, mentale oder geistige Sonne für seine Umgebungen zu werden. Und so kommen alle Menschen dahin, identisch mit Gottes Abbild, ihm gleichend, zu werden.


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