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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Man beginnt zu verstehen, dass es einen natürlichen oder göttlichen Sinn mit der Doppelpoligkeit der Wesen geben muss  2613. Nach diesem kleinen Rückblick auf die Erklärung über die Kreislaufspassage und die Erneuerung der Lebenserlebensfähigkeit wollen wir auf den nun hervortretenden, doppelpoligen Menschen zurückkommen, in dem die Verliebtheits- oder Paarungsfähigkeit und damit die Fähigkeit zur Ehe degeneriert ist und nicht mehr im Wesen funktioniert. Was geschieht nun mit diesem Menschen? – Wenn ein Mensch in der Vergangenheit ein deutlich erkennbares Stadium in der Polentwicklung erreichte, gab es in Wirklichkeit für die Weiterentwicklung eines solchen Wesens keine Voraussetzungen mehr auf Erden. Er musste deshalb auf einem anderen Himmelskörper inkarnieren, auf dem die Menschen so weit entwickelt waren, dass diese Polentwicklung dort fast allgemeingültig war. Dies wird jetzt aber nicht mehr in einem besonders großen Ausmaß geschehen, weil eine sehr große Anzahl von Menschen auf der Erde in dieser Entwicklung sehr weit gekommen ist und man deshalb zu verstehen beginnt, dass diese Verwandlung der Menschen einen natürlichen Sinn hat. Menschen in diesem neuen Wesenszustand werden deshalb immer mehr Seite an Seite mit der großen Mehrzahl von den noch im Paarungs- oder Ehezustand dominierenden Wesen leben können, ohne für ihren von der Herde besonders abweichenden aber nichtsdestoweniger normalen Zustand bestraft oder hingerichtet zu werden. Aber im selben Umfang, in dem dieser neue Wesenszustand von der großen Mehrzahl verstanden und toleriert werden wird und in dem es auch Aufklärung, Moral und Anweisung für diese Wesen geben wird, werden alle die vielen Entgleisungen abnehmen, in die die betreffenden von der Herde abweichenden Wesen einbezogen waren und denen sie faktisch wehrlos gegenüberstanden.


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