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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Christus verkündete eine viel höhere Daseinsform als die eheliche  2620. Ohne die Doppelpoligkeit wird das Lebewesen unmöglich in wirklichen Kontakt oder in Harmonie mit dem Grundton des Universums oder des Weltalls kommen können. In Disharmonie mit dem Grundton des Weltalls zu sein, ist dieselbe Situation wie die, in der sich eine Mücke befindet, wenn sie versuchen würde, gegen den Orkan anzufliegen. So besteht ein außerordentlich großer Grund dazu, dass Christus diese Liebe gebietet und mit seiner eigenen Lebensweise zeigt, dass die Fähigkeit, eine solche Liebe zu entfalten, wirklich erreicht werden kann. Da er ja ausdrücklich zur Welt gekommen war, um die Offenbarung des vollkommenen Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend, zu sein und somit dazu bestimmt war, das Modell für diese Entwicklung der Menschen zu sein, trat er nicht als idealer Ehemann auf, wie er auch von Eltern geboren war, die nicht verheiratet waren. Es gibt nichts in seiner eigenen Person, was als Modell für die Ehe erscheinen sollte. Und es war auch nicht das, was er als das allerhöchste für die Menschen erreichbare Ideal verkündete. Es war einzig und allein eine viel höhere Entwicklungsform. Die Zeit war gekommen, dass die Menschen der kommenden Generationen beginnen konnten, sich dieser höheren Daseinsform zu nähern. Sie konnten beginnen, den Menschen ihre Symptome zu zeigen, sodass sie von denen bemerkt werden konnten, die so entwickelt waren, sie zu verstehen, so wie die Seeluft in der Nähe des Meeres vernommen wird. Deshalb war ihm so viel daran gelegen, nicht so sehr die Eheideale zu zeigen, die die Menschen ja gut genug kannten, sondern vielmehr die Zukunftsideale, das neue und wirklich menschliche Dasein, mit dessen Symptomen sie nun in Kontakt kommen sollten.


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