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   Ziff.:  
(2396-2664,E) 
 
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Die Verliebtheitssympathie oder die Einpoligkeit kann die Menschen nicht von einem unglücklichen Schicksal befreien  2624. Wir wissen auch, dass die tragende Kraft des beschriebenen Paarungsakts ein künstlich aufrechterhaltener Sympathiezustand ist, den wir als Verliebtheit kennen. Wir kennen auch den großen Segen dieser Sympathie für die Wesen im Tierreich und ebenfalls für die unfertigen Menschen, in deren Sphäre die absolute oder wirkliche Liebe noch in überwältigend großem Ausmaß nur eine Utopie oder ein schöner Zukunftstraum ist und in der die Wesen deshalb im Krieg miteinander leben. In dieser Sphäre würde es ja überhaupt keine Möglichkeit geben, Sympathie zu erleben, wenn nicht die Paarungs- oder Verliebtheitssympathie kraft der Einpoligkeit automatisch in den Wesen zur Auslösung gebracht werden würde. Dass diese Sympathie keine Liebe ist, enthüllt sich durch den mentalen Gedankenzustand, der Eifersucht heißt. Die Verliebtheitssympathie fordert absolut gegenseitige Verliebtheit zwischen den Partnern. Wenn der eine der Partner dazu kommt, Sympathie oder Verliebtheit für ein anderes Wesen als den Ehepartner zu zeigen, wird der zuletzt genannte Partner in der Regel unglücklich, bitter und böse, ja, dieser Zustand kann sogar zu Mord und Selbstmord führen. Die Verliebtheitssympathie ist also nicht selbstlos. Der verliebte Partner duldet absolut kein anderes Objekt für die Verliebtheit, von der er selbst Gegenstand bei einem anderen Wesen ist. Sie ist also ein Mittel, mit dem die Wesen unter besonderen Bedingungen ein gewisses Glück oder eine gewisse Freude unter ihrer Passage durch den Teil des Spiralkreislaufs erleben können, wo abgesehen von der Verliebtheits- und Nachwuchssympathie nichts anderes als beinahe Todesfeindschaft zwischen den Wesen existiert. Die Verliebtheit lässt die Wesen kleine Augenblicksblitze aus dem Paradies erleben, das sie einmal verlassen haben, und Schutz für ihren Nachwuchs schaffen, aber gleichzeitig ist die Verliebtheit wie gesagt eine Realität, durch die die Eifersucht verursacht wird. Diese ist wieder die Wurzel alles absolut "Bösen". Sie wird also identisch mit der tiefsten direkten oder indirekten Ursache aller unglücklichen Schicksale und der hierauf beruhenden Götterdämmerung oder Hölle. Wir sehen deshalb hier, dass die Menschen kraft der Einpoligkeit unmöglich vollkommen oder von unglücklichen Schicksalen befreit werden können.


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