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(2396-2664,E) 
 
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Wie die höchsten Wesen das höchste Feuer erleben, und ihr Hervortreten als Bewusstseins- und Liebesorgane der Gottheit  2633. Da die vollkommenen Menschen keine männlichen oder weiblichen Geschlechtswesen sind, sind ihre entsprechenden zu diesen Zuständen gehörenden sexuellen Organe, wie schon beschrieben, dazu übergegangen, nur als Rudimente zu existieren. Die Auslösung des höchsten Feuers bei den fertig entwickelten und von der Reinkarnation freien und damit völlig geistigen Wesen geschieht nicht mehr durch einen tierischen Paarungs- oder Fortpflanzungsakt, so wie es bei den noch unfertigen physischen Menschen der Fall ist. Das höchste Feuer oder die sexuelle Kraft ist nun dank der Doppelpoligkeit dazu übergegangen, das Kulminationserleben einer durchdringenden Behagensüberstrahlung von der erhabensten göttlichen Energie zu sein, die es gibt. Diese Energie ist die absolute Liebe in ihrer totalen Reinkultur. Diese göttliche gegenseitige Überstrahlung löst sich in einem Kontakt aus, der zu einem kulminierenden oder höchsten gemeinsamen Lichterlebnis für die beiden betreffenden Partner wird. Dieses Lichterlebnis ist die sexuelle Auslösung der geistigen Wesen. Diese Auslösung ist hier durch und durch ein psychischer Prozess und wird, wie gesagt, in der Verbindung der Gedankenausstrahlung eines jeden einzelnen Wesens mit der Gedankenausstrahlung eines anderen entsprechenden geistigen Wesens ausgelöst. Der Kontakt, in dem sich die gegenseitige Bewusstseinsausstrahlung der Wesen verbindet, bildet in den beiden erhabenen Wesen die allerhöchste Empfindung von göttlichem Licht. Sie ist für beide Partner in Wirklichkeit die allerhöchste Empfindung der Begegnung mit Gott. So sind die beiden Wesen in diesem Kontakterlebnis füreinander die allerhöchste Behagensempfindung, die überhaupt für sinnliche Wahrnehmung zugänglich sein kann. Wie sollte Gott sich in Materie offenbaren können oder in einer höheren und vollkommeneren Form sichtbar werden als in einem von ihm selbst entwickelten Offenbarungsorgan; dem Menschen als sein Abbild, ihm gleichend? – Hat er nicht gerade dieses Wesen durch die Kulmination des Finsterniskontrastes des Weltalls geführt und dadurch dieses Wesen vorwärts durch den allerhöchsten Lichtkontrast oder durch die Lichtkulmination des Kreislaufprinzips geführt, in die allerhöchste Weisheit oder in wirkliches, absolutes Wissen und in Allliebe eingeweiht und es damit bis zur Genialität oder zur höchsten Vollkommenheit zum Fachmann in der Lösung des Lebensmysteriums gemacht und somit in Gottes allweiser, allliebevollen und allmächtigen Lebensart. Wie kann die Gottheit ihr Bewusstsein, ihre Wünsche, ihr Begehren und ihren Willen offenbaren ohne durch dieses ihr am höchsten entwickelte Manifestations- und Erlebensorgan? – Über dem vollkommenen oder fertigen Wesen als Abbild Gottes existiert absolut nur die Gottheit selbst. Deshalb kann überhaupt kein höheres Bewusstseinsorgan für die Gottheit existieren als die Wesen in den Kreisläufen, die in der höchsten Weisheit, Liebe und der hierauf folgenden Allmacht kulminieren. Durch diese Wesen offenbart die Gottheit ihr Bewusstsein und ihre Lebensart. Und über diesen kann also überhaupt keine höhere Welt existieren. Und dort, wo keine Welt ist, kann nichts sinnlich Wahrnehmbares existieren. Und wo nichts Wahrnehmbares ist, können keine Sinne erschaffen werden. Und wozu sollten diese Sinne wohl auch dort gebraucht werden, wo nichts wahrzunehmen ist. Und wie sollte ein Sinneswerkzeug, das hundertprozentig vollkommen ist, besser oder von höherer Struktur sein? – Die Liebeswesen oder die Gedankenausstrahlung der total vollkommenen Wesen sind also so vollkommen und fertig entwickelt, dass jede Begegnung aller dieser Wesen miteinander ein gegenseitiges Erleben auslöst, das als das Erlebnis der Gottheit selbst vernommen wird, und das somit den Gedankenkontakt oder die Begegnung dieser Wesen miteinander zu einem wirklichen Zusammensein mit Gott macht. Die kulminierende Weisheit, die kulminierende Schöpfung, die kulminierende Liebe, die sie füreinander im Kontakt ihrer Gedankenausstrahlung offenbaren, sind das Höchste von allem, was überhaupt von den kulminierenden Aspekten der absoluten Liebe in Reinkultur manifestiert werden kann. In dieser Strahlenflut der kosmischen Begegnung dieser Wesen und in der hierauf folgenden Kontaktauslösung erleben sie sich selbst als die Herren von Zeit und Raum in Form der Ewigkeit und Unendlichkeit und damit ihre absolute Identität mit dem ewigen Ich der Gottheit, mit der ewigen Schöpfung der Gottheit, mit dem ewigen Erleben der Gottheit. In diesem allerhöchsten göttlichen Bewusstseinszustand und Lebenszustand des Lebens können die Wesen nun in vollen Zügen in unermesslichen Zeiträumen leben und den höchsten leuchtenden und wärmenden, kosmischen Sonnenschein des Lebens am Herzen der Gottheit genießen, bis eine in einer unermesslich fernen Zukunft entstehende übermäßige Sättigung von diesem göttlichen Licht und die hiervon verursachte Sehnsucht nach dem Gegensatz zu dem genannten erhabenen Licht die Wesen wieder vorwärts zu einer Reinkarnationsepoche in einem neuen kosmischen Spiralkreislauf in physischer Materie auf der materiellen Daseinsebene führt. Hier bekommen sie alle Sehnsüchte nach dem Gegensatz zu dem göttlichen Licht zufriedengestellt oder gesättigt. Kraft dieser Sättigung mit der Finsternis gehen die Wesen wieder hinein in eine unermessliche Zeitepoche von Lichterlebnissen und Lichtmanifestationen in den kosmischen Welten der neuen Spirale. In diesen Lichterlebnissen erleben die Wesen ihre Identität mit der Gottheit, mit der Ewigkeit und der Unendlichkeit. Ihre Lichtmanifestationen sind Gottes durch ihre Schöpfung offenbarte, kulminierende Allliebe in Gestalt seiner Vielfältigkeit verschiedener Formen von herzenswarmen und leuchtenden Liebkosungen. Sie sind alle in dieser höchsten Epoche des Lichts die Liebesorgane der Gottheit selbst.


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