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(2396-2664,E) 
 
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Die physische und kosmische Wahrnehmung und das hierdurch verursachte physische und kosmische Weltbild  2645. Durch die kosmischen Analysen haben wir gesehen – nicht das erschaffene physische Atom- und Elektronen- oder Materie- oder Stoffweltall, d.h. das Weltall, das mit Teleskopen, Mikroskopen beobachtet und mit Elektronengehirnen und Ähnlichem berechnet werden kann –, sondern das totale kosmische Weltall, das Weltall, das nicht mit Hilfe von Apparaten berechnet oder durch physische Sinne beobachtet werden kann. Gibt es denn dann zwei Universen? – Nein, das gibt es absolut nicht, denn in dem Fall würde keines dieser zwei Universen ein Weltall sein können, aber das wirkliche und absolute Weltall tritt in zwei besonderen Bereichen auf, nämlich als das sogenannte physische und das so genannte geistige oder kosmische Gebiet. Jedes dieser zwei Gebiete kann, wie bekannt, nur durch zwei entsprechende Formen von Sinnen wahrgenommen werden. So kann das physische Gebiet nur kraft der physischen Sinne wahrgenommen werden und das kosmische Gebiet kraft der kosmischen Sinne. Da die besonderen kosmischen Sinne vom Wesen erst auf den höchsten Entwicklungsstufen erreicht werden, während die physischen Sinne eben auf den niedrigsten Stufen der Entwicklung erworben werden, kann es nicht vermieden werden, dass es auch zwei entsprechende Auffassungen vom Weltall geben muss, eine physische Auffassung oder ein physisches Weltbild und eine kosmische Auffassung oder ein kosmisches Weltbild. Was das physische Weltbild betrifft, ist es an sich nur ein unendlicher Bewegungs- und Materieozean, in dem alle materiellen Details gemessen, gewogen und berechnet werden können, und dessen Ergebnisse deshalb nur tote zeit- und raumdimensionale Erscheinungen und, wie gesagt, der physischen sinnlichen Wahrnehmung und Forschung zugänglich sind. Was das kosmische Weltbild betrifft, besteht dieses ausschließlich aus kosmischen Erscheinungen, d.h. aus allen den ewigen Realitäten, die zusammen das Lebende, das Dirigierende, das Schöpferische, das Erlebende sind, das, was somit seine Existenz und sein Bewusstsein durch die physischen Organismen und Schöpfungsprozesse ausdrückt oder zu erkennen gibt. Dieses Lebende kann, wie gesagt, nur durch kosmische Sinne wahrgenommen und erlebt werden, d.h. Wahrnehmung kraft der Intuitionsfähigkeit, die das Fundament allen kosmischen Erlebens ist. Aber dieser kosmische Sinn kann nicht erlernt werden. Er kann nur durch die Entwicklung der Nächstenliebe des Wesens erworben werden und wird erst fundamental, wenn es die totale große Geburt erlebt.


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