Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Aneignung der kosmischen Wahrnehmungsfähigkeit und damit der Zugang zum Erleben des allerhöchsten kosmischen Wissens ist eine Frage der Moral und somit eine Frage der Entwicklung | 2647. Die kosmische Struktur des Weltalls kann also, wie gesagt, nur durch eine höhere Wahrnehmungsfähigkeit als die physische vernommen oder erlebt werden. Das Tragende in dieser Wahrnehmungsfähigkeit ist, wie ebenfalls schon gesagt, ein intellektualisiertes totales Gefühl oder eine intellektualisierte totale Liebe und die hierdurch entwickelte totale Intuitionsfähigkeit. Diese Wahrnehmungsfähigkeit gibt dem Wesen kosmisches Bewusstsein und damit Zugang zum höchsten kosmischen Wissen. Das Erreichen dieses Wissens ist deshalb eine Frage der Moral, d.h. eine Entwicklungsfrage. Zur Erforschung des rein physischen Weltbildes bedarf es absolut keiner besonderen Moralentwicklung. Ein Dieb oder ein Mörder kann natürlich ebenso gut ein Teleskop oder ein Mikroskop verwenden wie ein ehrlicher und moralisch entwickelter Mensch. Aber eine Wahrnehmung von Realitäten, die jenseits von Maß und Gewicht liegen und sich der physischen Wahrnehmung entziehen, Realitäten, die in ihrer Struktur ewig sind, können die Wesen mit eigener Hilfe und nur in dem Umfang erleben, in dem sie eben ein entwickeltes intellektualisiertes Gefühl oder intellektualisierte Liebe und die hierdurch verursachte Intuitionsbegabung haben. |
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