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(2396-2664,E) 
 
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Der Zugang der Menschheit zum kosmischen Weltbild  2657. Da sich die Humanitäts- und die Intuitionsfähigkeit bei den Erdenmenschen noch nicht so weit entwickelt ist, dass sie ihnen diese kosmische Wahrnehmung und wirkliches kosmisches Erlebensvermögen geben können, können sie die höheren Lebensformen noch nicht durch Selbsterleben erleben, weil diese völlig außerhalb der Reichweite der niedrigeren mentalen Sinne liegen. So können sie nicht mit eigener Hilfe diese Lebensformen nur kraft der rein physischen Sinne erforschen. Zum Erleben der genannten höheren Lebensformen und der übrigen kosmischen Realitäten jenseits von Zeit und Raum hat keinerlei Wesen Zugang außer den Wesen, in denen sich die Liebesfähigkeit und die Intuitionsfähigkeit derartig entwickelt haben, dass sie zu einer kosmischen Sinnesgemeinschaft vereinigt worden sind. Diese Entwicklung erfordert also eine vorausgehende Moralentwicklung. Unfertige Menschen können sich also die genannte höchste Erlebensform und das hieraus folgende kosmische Wissen nur durch Erklärung und Auskünfte jener Wesen theoretisch aneignen, die selbst so entwickelt sind, dass sie kosmisch erleben und wahrnehmen können. Wir sehen deshalb, wie alle Auskünfte über die Gottheit und höhere Mächte und geistige oder kosmische Zustände den Menschen durch Wesen gegeben worden sind, die mehr oder weniger die Fähigkeit hatten, selbst kosmisches Wissen zu erleben. Die Menschen haben deshalb bisher ihr geistiges Wissen von Weisen, Propheten und Welterlösern erhalten. Aber diese Wesen haben natürlich den Menschen nicht ihr selbsterlebtes kosmisches Wissen in einer anderen Weise als durch Auslegungen und Gleichnisse vermitteln können, die zu jener Zeit gerade der begrenzten Begabung oder Fähigkeit der Menschen für das Verständnis von kosmischen Erscheinungen angepasst waren. Jetzt sind die Menschen so weit in ihrer Entwicklung gekommen, dass ein gewisser Teil von ihnen so human begabt ist, dass sie kosmisches Wissen oder kosmische Wissenschaft in einer entsprechend angepassten intellektuellen, theoretischen Form in solchem Umfang und in einer solchen Weise, die das wirkliche und wahre kosmische Weltall beschreibt, empfangen können, in einem Umfang also, in dem das von der materialistischen Wissenschaft aufgestellte Weltbild nur etwas Sekundäres ist, ja geradezu als "das Tote" im Verhältnis zu dem kosmischen Weltbild bezeichnet werden kann, in dem sowohl das physische als auch das kosmische Gebiet eine untrennbare Einheit bilden als ein lebender, arbeitender Organismus für eine ewig existierende Gottheit, in der alle Lebewesen als ihre Manifestations- und Erlebensorgane leben, sich bewegen und sind. So ist dieses Weltbild eine Wissenschaft von all "dem Lebenden" oder dem Primären jenseits aller Materien, Bewegungen, Organismen oder erschaffenen Dinge. Es beschreibt eben das Einzige absolut schöpferische und erlebende "ewige Etwas", dessen Existenz, Bewusstsein und Wesensart das ewige Ich und Leben im Bewusstsein und in den Organismen, in der Manifestation und Schöpfung in allen Lebewesen ist, sowohl im Mikrokosmos und im Makrokosmos als auch im Zwischenkosmos.


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