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(F,34-44) 
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(1-8) 
 
Siehe das Symbol Nr. 35 im neuen Fenster. Das Ewige Weltbild, Buch 4 - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Der kosmische Kreislauf des Polprinzips
Symbol Nr. 35
1.  Die Polstruktur des Wesens
In Bezug auf das männliche und das weibliche Geschlecht ist es nicht so, dass ein männliches Wesen damit fortsetzt, in alle Ewigkeit ein männliches Wesen zu sein, so wie natürlich auch ein weibliches Wesen nicht in alle Ewigkeit damit fortsetzt, ein weibliches Wesen zu sein. Seinem innersten Prinzip nach ist jedes Wesen doppelpolig. Dieser Zustand ist in Wirklichkeit der primäre kosmische Zustand des Wesens. Dass das Wesen als "einpolig" bezeichnet wird, bedeutet nicht, dass es nicht beide Polprinzipien in sich birgt, sondern dass das Talent des einen Pols mehr oder weniger latent ist. Wie bereits erklärt, stagniert bei einigen Wesen der feminine Pol und bei anderen Wesen der maskuline Pol. Die zwei Wesen treten damit als ein männliches Wesen bzw. ein weibliches Wesen hervor. Diese zwei Prinzipien im Wesen sind einer organischen Funktion unterworfen, die bewirkt, dass das Wesen wechselweise als männliches und weibliches Wesen hervortritt. Zwischen diesen Zuständen lebt das Wesen in seinem primären Zustand als ein doppelpoliges Wesen auf der geistigen Ebene. Nach diesem doppelpoligen Zustand auf der geistigen Ebene tritt es wieder in einem einpoligen Zustand hervor. Wenn es in seinem einpoligen Zustand vor dem doppelpoligen Zustand als fertiger Mensch ein maskulines Wesen war, tritt es jetzt nach diesem Zustand als ein feminines Wesen hervor. Wenn es vor dem doppelpoligen Zustand als fertiger Mensch ein feminines Wesen war, ist es jetzt nach der Doppelpoligkeit ein maskulines Wesen. Durch diese Polverwandlung des Wesens werden das Licht und die Finsternis geschaffen. Es kann vielleicht merkwürdig erscheinen, dass ein maskulines Wesen, d.h. also ein männliches Wesen, in ein feminines Wesen oder weibliches Wesen verwandelt werden kann, so wie ein weibliches Wesen auf dieselbe Weise in ein männliches Wesen verwandelt werden kann. Hier muss man jedoch bedenken, dass diese beiden Wesen, jedes für sich, ihrer kosmischen Analyse nach beide Pole in sich bergen, d.h. den maskulinen und den femininen, egal ob sie im Augenblick als männliches oder weibliches Wesen hervortreten. Ein Wesen, das in seiner jetzigen Epoche als männliches Wesen hervortritt, erscheint nur in diesem Zustand, weil sein femininer Pol latent oder in seiner geringsten Entfaltung ist. Das Wesen ist damit kein maskulines Wesen in völliger Reinkultur. Es ist also in Bezug auf die Anwesenheit seines femininen Pols ebenfalls ein feminines Wesen, wenn auch in sehr schwachem Grad, selbst wenn sein maskuliner Pol der überlegen führende oder herrschende in der Manifestation des Wesens ist. Dasselbe gilt natürlich auch für das Wesen, das in seiner jetzigen Epoche als ein weibliches Wesen hervortritt. Hier ist der maskuline Pol latent oder in seiner geringsten Entfaltung, und der feminine Pol macht den überlegen führenden oder herrschenden in der Manifestation und dem Lebenserleben des Wesens aus. Das Lebewesen ist also, wie bereits erwähnt, seiner innersten oder kosmischen Analyse nach doppelpolig. Dass diese Doppelpoligkeit in der physischen Welt wechselweise als hauptsächliche Einpoligkeit im männlichen oder weiblichen Geschlechtszustand zur Entfaltung kommt, ändert absolut nichts an dieser ihrer innersten Analyse als doppelpolig. Die Doppelpoligkeit wird hier also als die primäre kosmische Analyse des Lebewesens sichtbar.


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