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   Ziff.:  
(F,34-44) 
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(1-2) 
 
Siehe das Symbol Nr. 42 im neuen Fenster. Das Ewige Weltbild, Buch 4 - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Die Struktur der Fahne
Symbol Nr. 42
1.  Das Symbol der Liebe
Der 31. Mai war ein bemerkenswerter Tag in der Geschichte unserer Geisteswissenschaft. Das größte Symbol des Lebens sollte zum ersten Mal in Gestalt eines Banners im Wind wehen. Und mit seiner Ausführung in sämtlichen Spektralfarben des Sonnenlichts hob es sich zum ersten Mal lebhaft gegen einen dunklen und regenschweren Frühlingshimmel ab. Die ganze Szenerie wurde zu einem äußeren Sinnbild des grauen und regenschweren Mentalhimmels, der, ob bewusst oder unbewusst, in der Brust eines jeden Erdenmenschen brütet und ausschließlich durch den "Heiligen Geist" oder die Geisteswissenschaft zerstreut werden kann, für die die Fahne als Symbol steht. So wie sich an ihrem ersten Tag ihre leuchtenden und farbenfrohen Felder gegen einen dunklen, grauen Himmel abhoben und bei ihren Betrachtern zum Nachdenken mahnten, so hat die Geisteswissenschaft mit ihrer strahlenden Flut von Farbfeldern damit begonnen, Aufmerksamkeit zu erregen und in vielen kranken Herzen, in so manchem traurigen Gemüt, in so mancher dunklen Mentalität zum Nachdenken zu mahnen. [...]
 
Der obige Text ist ein Auszug aus einem Artikel, den Martinus für den Kosmos im Jahr 1936 schrieb und der mit seiner Festtagsrede anlässlich dieser Feierlichkeit abschloss, aus der hier noch ein Auszug folgt:
 
"[...] Wir sind heute hier versammelt, weil wir die Freude haben, dem allerersten Hissen der Fahne beizuwohnen, die das Symbol des Heiligen Geistes, der mathematischen Formel für den göttlichen Weltplan ist, die in Form eines Banners Ausdruck für das ewige vollkommene Weltbild ist. [...]
      Wie Sie aus meiner Arbeit wissen, sind die sechs farbigen Felder Ausdruck für die sechs Grundenergien, durch die sich die Zusammensetzung des Weltalls manifestiert. Das weiße Dreieck oder die Pyramide mit den Strahlen bringen das göttliche "Etwas" zum Ausdruck, also das, was das Leben in jedem Organismus erlebt, während das violette Feld die göttliche Schöpfungsfähigkeit zum Ausdruck bringt.
      Dieses heilige Symbol, das Sie nun im Wind wehen sehen, ist der äußere, sichtbare Ausdruck für das allerhöchste Gedankenklima. Und durch diese Identität der Fahne mit dem Symbol der Liebe wird sie niemals im Dienste von Krieg und Unfrieden wehen können, ohne eine Parodie ihrer Bestimmung zu sein. Überall, wo dieses Symbol des Lichts zu Recht in der Welt wehen soll, müssen jeglicher Krieg und Unfrieden, jegliche Brutalität geächtet sein. Und genauso muss eine mentale Kopie der Fahne in unseren Herzen wehen. Auch hier gilt, dass sie nicht von den starken Stürmen der Leidenschaften zerrissen wird, sondern dass sie immer in der Atmosphäre einer frischen Brise von Vergebung und Liebe wehen und leuchten kann.


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