Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Menschheit und das Weltbild - Inhaltsverzeichnis |
56. Kapitel
Die ewige Analyse A des Weltbildes
Wie sieht nun das Weltbild für ein eingeweihtes Wesen aus, das "eins mit dem Vater" geworden ist und daher das Leben oder das Dasein unmittelbar vom Blickpunkt des Vaters aus sieht – das Leben sieht, wie es wirklich ist, und nicht, wie es vermeintlich oder vielleicht ist? –
Als Antwort auf diese umfassende Frage muss ich natürlich auf mein Hauptwerk "Livets Bog" und auf die mit diesem Werk verbundenen übrigen Werke und Schriften hinweisen.
Hier kann ich nur einige einzelne, grundlegende Punkte oder Analysen vom ewigen Panorama dieses Lebens darstellen.
Dieses für die Erdenmenschheit neue, jedoch an sich ewige Weltbild, dessen Erleben und Erkennen das Endziel für das Suchen aller Wesen nach Frieden oder nach dem Lebensmysterium ist, was in Wirklichkeit dasselbe ist wie ein Suchen nach der Gottheit, ist kein Weltbild in Maß und Gewicht. Es ist kein Weltbild in Zahlengrößen, Entfernungen und Lichtjahren. Es ist kein Weltbild in Zeit und Raum. Es ist nicht mehr und nicht weniger als "die Ewigkeit" selbst. Deshalb müssen alle Analysen und Ergebnisse ausschließlich in diesem großen Endergebnis des Lebens aufgehen. Analysen, die nicht in diesem Ergebnis aufgehen, sind falsche Ausdrücke für das Weltbild, obschon sie korrekte, wissenschaftliche Ausdrücke für zeitliche Dinge sein können, also für Dinge, die Anfang und Ende haben. Ein solcher korrekter Ausdruck für zeitliche Dinge kann also niemals ein vollständiger Ausdruck für das Weltbild sein. Und auf diese Weise können überhaupt keine zeitlichen Einzelheiten, gleichgültig, wie wissenschaftlich sie auch unterbaut sein mögen, und gleichgültig, welche unermessliche Größe, welches Volumen, welche Form in Zeit und Raum sie auch darstellen mögen, das Weltbild ausdrücken oder sein. Sie können dagegen nur lokale Einzelheiten in ihm sein. Das Weltbild kann unmöglich durch Ergebnisse ausgedrückt werden, da es nicht in solchen Zahlenergebnissen existiert. Es existiert an sich außerhalb der Zeit- und Raumdimensionen und kann daher unmöglich durch etwas ausgedrückt werden, was es nicht ist. Die materialistische Wissenschaft wird sich daher in ihrem Suchen in Ausrechnungen und Aufstellungen von Zahlenergebnissen als Ausdruck für das Weltbild zu Tode laufen, ohne ihm auf diesem Wege einen Schritt näher zu kommen. Es kann nur durch das gelöst und ausgedrückt werden, was es ist, nämlich ein namenloses "Etwas", das sich durch die Zeit und den Raum offenbart. Und die erste kosmische oder zutiefstgehende Reaktion dieses durch das Begrenzte oder Zeitliche offenbarte "Etwas" ist also die Unendlichkeit in Zeit und Raum, die wieder dasselbe ist wie "die Ewigkeit". Die Ewigkeit ist also die erste Analyse des Weltbildes außerhalb der Zeit- und Raumdimension. Wir wollen daher diese Analyse durch den Buchstaben A ausdrücken. |
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