Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(F,A,B,1-16) 
.  
(1-35) 
 
Siehe das Symbol Nr. 11 im neuen Fenster. Das Ewige Weltbild, Buch 1 - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Erklärung des Symbols Nr. 11
34. Das Symbol stellt die drei Prinzipien "X1", "X2" und "X3" in ihrem Auftreten als ein "dreieiniges Prinzip" dar, d.h. als ein "Lebewesen".
      In Symbol Nr. 8 haben wir "X1" durch eine weiße Scheibe symbolisiert. Sie symbolisiert das "Etwas", das mit Hilfe von "X2" den dirigierenden Urheber oder das Makro-Ich im Organismus eines jeden Lebewesens darstellt und das desgleichen die Ichs der in denselben Organismen existierenden Mikrowesen darstellt. Damit dieses "Etwas" als "Der Eine" und "Die Vielen" hervortreten kann ‒ ein Zustand, ohne den die Existenz eines jeden Lebewesens völlig unmöglich wäre ‒, existiert also das Prinzip "X2". Dieses Prinzip wurde im Symbol Nr. 9 bereits behandelt und ist hier durch eine violette Scheibe symbolisiert, in deren Mitte sich eine große Öffnung befindet und an deren Rand sich viele kleine Öffnungen befinden. Wenn wir jetzt die violette Scheibe auf die weiße legen, wird diese durch die große Öffnung in der Mitte und die kleinen Öffnungen am Rand des Symbols sichtbar. Die weiße Scheibe durch die große Öffnung gesehen symbolisiert das Makro-Ich im Lebewesen, während dieselbe Scheibe durch die kleinen Öffnungen gesehen die Ichs in den Mikrowesen des Organismus symbolisiert.
      Auf dem Symbol Nr. 11 sehen wir dieses "Etwas" oder Makro-Ich somit durch das weiße Feld in der Mitte symbolisiert, während die Mikro-Ichs im Organismus durch die kleinen Felder am Rand des Symbols symbolisiert sind.
      Wir sehen außerdem, dass das namenlose "Etwas" oder "X1" auf dem Symbol Nr.11 durch einen sechszackigen Stern symbolisiert ist. Dies soll verdeutlichen, dass die Manifestation und das Erleben des Lebewesens durch sechs verschiedene Bewusstseins- oder Lebenszustände erfolgt, d.h. einen für jede Grundenergie.
      Die von den Strahlen halb verdeckten Sternfiguren um den weißen Stern herum sollen hier die gesamten Wirkungen der ewigen Organe des Überbewusstseins des Ichs symbolisieren, als da sind: das höchste Feuer, das Schicksalselement, die Grundtalentkerne, die Schicksalstalentkerne, aufrechterhalten durch die Mutterenergie und das Urbegehren, die durch die Strahlenglorie und die violette Farbe am Rand des Symbols um die Mikro-Ichs herum verdeutlicht sind. Es ist das hier genannte gesamte Organfeld des Überbewusstseins, das wir mit "X2" ausgedrückt haben.
      Die farbigen Felder zwischen dem Makro-Ich und den Mikro-Ichs symbolisieren "X3" oder das Resultat der Überbewusstseins- und Unterbewusstseinsfunktionen oder der gesamten Schöpfungs- und Erlebensfähigkeit des Ichs. Dieses Resultat sind das Bewusstsein und der Organismus.
      Das Bewusstsein und der Organismus sind aus den sechs Arten von Materie oder Stoff aufgebaut, welche die sechs Grundenergiekonstellationen darstellen. Kraft seiner Überbewusstseins- und Unterbewusstseinsfunktionen erschafft das Ich aus dieser Materie seine Manifestation und sein Lebenserleben. Da sich die Überbewusstseins- und Unterbewusstseinsfunktionen des Ichs in einem teilweise ewigen und teilweise zeitlichen Organ für jede Grundenergie auslösen, bekommt es hierdurch die Fähigkeit, das Leben mit Hilfe dieser Organe auf sechs dementsprechend verschiedene Grundarten des Lebenserlebens – eine für jede Grundenergiekombination – zu erleben. Es sind die Wirkungen dieser sechs Organfunktionen, die wir unter nachfolgend genannten Begriffen kennen. Zunächst die Instinktfunktion, auf dem Symbol mit der roten Farbe ausgedrückt. Darauf folgen die Schwerefunktion, orange Farbe, die Gefühlsfunktion, gelbe Farbe, die Intelligenzfunktion, grüne Farbe, die Intuitionsfunktion, blaue Farbe, und die Gedächtnisfunktion, helles Indigo. Diese farbigen Felder auf dem Symbol symbolisieren also die Bewusstseinsfelder des Makro-Ichs.
      Durch die soeben erwähnten Bewusstseinsfelder erlebt das Makro-Ich das Leben als waches Tagesbewusstsein und unbewusstes Nachtbewusstsein. Aber eine Lebensfunktion könnte unmöglich stattfinden, wenn das betreffende Wesen nicht ein Mikrowesen im Inneren eines Makroorganismus wäre. Wie sollte es die Möglichkeit bekommen, seine sechs großen Bewusstseinsfähigkeiten zu gebrauchen, wenn es sich nicht in einem Makroorganismus befände, in dem es das für jede Grundenergie entsprechende Grundenergiematerial vorfände, um zu erschaffen und zu erleben? – Welchen Nutzen hätte es, hervorragende Schöpfungs- und Erlebensfähigkeiten zu besitzen, wenn es nichts gäbe, woraus man etwas erschaffen könnte, und daher auch nichts, was man erleben könnte? – Deshalb muss sich jedes Lebewesen als Mikrowesen in dem Organismus und in den Bewusstseinsbereichen eines Makrowesens befinden. Dieser Organismus und diese Bewusstseinsbereiche sind somit nicht bloß Manifestations- und Erlebensorgane für das Makro-Ich. Sie sind auch Universum oder Lebensraum für Mikrowesen. Deshalb wird jedes der zuvor erwähnten sechs verschiedenen Schöpfungs- und Erlebensfelder des Makro-Ichs zu einer Daseinsebene für Mikrowesen.
      Die farbigen Felder auf dem Symbol stellen somit nicht nur die Bewusstseinsfunktionsfelder des Makro-Ichs dar, sondern sie symbolisieren diese auch als Lebenssphären oder Daseinsebenen für Mikrowesen. Das "Pflanzenreich" ist somit die "Instinktentfaltung" unseres Makrowesens. Das "Tierreich" ist seine "Schwereenergieentfaltung". Das "vollkommene Menschenreich" ist seine "humanisierte Gefühlsentfaltung". Das "Weisheitsreich" ist seine "Intelligenzentfaltung". Die "göttliche Welt" ist seine "Intuitionsentfaltung", während das "Seeligkeitsreich" seine "Erinnerungsentfaltung" ist. Diese Bewusstseinsbereiche unseres Makrowesens, die unsere Daseinsebenen oder Lebenssphären bilden, sind wie bereits bemerkt jeweils mit roter, oranger, gelber, grüner, blauer und heller Indigo-Farbe markiert.
      Unser Makrowesen ist in erster Instanz die Erde, die wieder Organ im Sonnensystemorganismus ist, welcher wiederum ein Organ im Milchstraßenorganismus ist und so fort bis ins Unendliche. Diese unendliche Reihe von Makroorganismen bildet also eine Ganzheit, in der jedes einzelne Makrowesen lediglich eine Lokalität darstellt. Diese Ganzheit ist wiederum ein Makrowesen, in dem alle anderen Lebewesen als Mikrowesen existieren, ohne dass es selbst in irgendeinem anderen Wesen als Mikrowesen existiert. Und somit haben wir hier in diesem allumspannenden Makrowesen die absolut einzige wirkliche, wahre Gottheit, in der wir alle leben, uns bewegen und sind. Es ist dieses aus der Ganzheit bestehende Makrowesen und nicht unser lokales Makrowesen, auf das wir unser Bewusstsein im Gebet und in der Lebensführung einstellen müssen. Andernfalls werden wir den Gottessohn anstelle der Gottheit anbeten. Dies ist eine Entgleisung, wenngleich diese Anbetung eine Nothilfe für Wesen sein kann, die sich noch in den primitiven und unintellektuellen Stadien der Religiosität befinden.
      Da das Symbol Nr. 11 das Lebewesen in seinem Hervortreten als dreieiniges Prinzip symbolisiert, wobei der Stern im Zentrum das Ich ausdrückt und die kleinen Felder am Rand des Symbols seine Mikro-Ichs zum Ausdruck bringen, während die farbigen Felder zwischen Sternenfeld und Mikro-Ichs das Erschaffene, d.h. das Bewusstsein und den Organismus, ausdrücken, kann es auch als Symbol für die Gottheit betrachtet werden, d.h. für den über uns existierenden unendlichen und ewigen Ozean von Makrowesen innerhalb von Makrowesen. Ein Makrowesen-Ozean, in dem wir als Mikrowesen existieren, leben, uns bewegen und sind.
      Wenn wir nun das Symbol als Ausdruck für die Gottheit betrachten, dann symbolisiert der weiße Stern im Zentrum das Ich der Gottheit. Das Strahlenfeld und die kleinen runden weißen Felder im violetten Rand des Symbols symbolisieren dementsprechend die Schöpfungsfähigkeit und die Mikro-Ichs, mit denen die Gottheit ihre Schöpfungsfähigkeit realisiert. Die sechs farbigen Felder zwischen dem Ich der Gottheit und den Mikro-Ichs sind also das Bewusstsein und der Organismus der Gottheit. Wir sehen an den Farben, dass die Materie dieses Bewusstseins aus den sechs Grundenergien besteht und dass es für jede Energie genau ein Bewusstseinsfeld gibt. Aber diese Bewusstseins- und Erlebensfelder der Gottheit wären eine absolut vollkommene Unmöglichkeit, wenn das Lebenseinheitsprinzip oder das Prinzip "Makrowesen und Mikrowesen", d.h. "Der Eine" und "Die Vielen", nicht existierte.
      Auf dem Symbol sehen wir, dass von jedem Mikro-Ich ein Strahl ausgeht und dass Strahlen vom Makro-Ich, welches in diesem Fall als das Ich der Gottheit aufzufassen ist, ausgehen. Wir sehen, dass diese zwei Strahlenauslösungen aufeinander zugehen. Da, wo diese zwei Formen von Energieauslösung einander begegnen, entsteht Schöpfung – und damit Lebenserleben und Manifestation. Dies ist auf dem Symbol durch das farbige Feld ausgedrückt, in dem sich der Strahl des Mikro-Ichs und die Strahlen des Makro-Ichs begegnen, was also in Wirklichkeit so viel sagen will wie, dass der Strahl des Gottessohnes den Strahlen der Gottheit begegnet. Der Gottessohn begegnet hier den Strahlen der Gottheit, welche identisch sind mit allem, was zu dem Begriff Materie gehört oder mit allen existierenden Formen von Stoff, allen Schöpfungsprozessen der Natur, allen Manifestationen der Mitwesen, mit dem Erscheinen aller Lebensformen, ja mit allem, was der Gottessohn überhaupt an Schöpfungsprozessen oder Manifestationen des Lebens um sich herum wahrnehmen kann. Der Strahl des Gottessohnes auf dem Symbol ist Ausdruck für seine gesamte Manifestation oder Schöpfung, seine gesamte Daseinsweise und Gedankenfunktion. Da, wo der Strahl des Gottessohnes den Strahlen der Gottheit begegnet, entsteht eine Reaktion. Diese Reaktion ist das Lebenserleben des Gottessohnes.
      Dieses Erleben des Lebens wird durch die sechs Grundenergien aufrechterhalten und geformt. Auf dem Symbol sehen wir deshalb ein Reaktions- oder Lebenserlebensfeld für jede Grundenergie. Ein solches Feld ist auf dem Symbol mit der Farbe derjenigen Grundenergie markiert, die in dem Feld die kulminierende und daher führende ist. Durch die von der Gottheit und dem Gottessohn bewirkte gegenseitige Strahlenreaktion wird der Lebenserlebenszustand des Gottessohnes von Daseinsebene zu Daseinsebene geführt. Es ist dieses Fortschreiten von Ebene zu Ebene, das die Menschen unter dem Begriff "Entwicklung" begonnen haben kennenzulernen. Aber wir werden später in Spezialsymbolen zeigen, wie die Strahlenreaktion zwischen den Energieauslösungen der Gottheit und des Gottessohnes den Sohn nicht nur ein Mal durch die Grundenergieebenen führt, sondern dass dieser Vorgang ewig ist. Jedes Mal, wenn der Sohn alle sechs Grundenergiestadien passiert hat, die, wie das Symbol zeigt, einen Kreislauf bilden, setzt sich die Passage des Sohnes in einen neuen kosmischen Kreislauf hinein fort und so weiter bis in alle Ewigkeit. Wir müssen uns hier daran erinnern, dass das Ich des Gottessohnes sowie das Ich der Gottheit ewige Realitäten sind, die deshalb auch ewiges Bewusstsein, ewige Manifestations- und Erlebensfähigkeit besitzen. Wir haben ja schon gesehen, dass "X2" und "X3", d.h. die Schöpfungsfähigkeit und das Bewusstsein, genauso ewig sind wie "X1". Dank der Identität des Lebewesens als ein dreieiniges Prinzip ist es mit der Ewigkeit und damit mit der Unsterblichkeit identisch.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.