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   Ziff.:  
(F,A,B,1-16) 
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(1-17) 
 
Siehe das Symbol Nr. 13 im neuen Fenster. Das Ewige Weltbild, Buch 1 - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Erklärung des Symbols Nr. 13
9. Das Symbol als Ganzes symbolisiert, wie das Lebewesen untrennbar mit einem göttlichen Weltplan verknüpft ist. Kraft dieses Plans ist es Herrscher über die Hervorbringung mentalen Lichts und mentaler Finsternis und damit Herrscher über die Hervorbringung des sogenannten "Bösen" und des sogenannten "Guten". Es erlebt damit die Erfahrungen, die es befähigen, Licht und Schatten in seiner Daseinsweise auf solche Weise zu manifestieren, dass diese zuletzt zum größten und genialsten Kunstwerk und es selbst zum größten Lebenskünstler des Lebens wird, der dasselbe ist wie "der Mensch als Abbild Gottes, ihm gleichend".
      Das weiße Dreieck in der Mitte des Symbols symbolisiert den Urheber des Weltalls: das ewige namenlose "Etwas" oder das Ich der Gottheit.
      Die runden weißen Figuren in dem ringförmigen Farbenfeld symbolisieren jeweils ein Ich in einem Lebewesen.
      Das Strahlenkreuz hinter dem weißen Dreieck soll nur die totale oder kulminierende Vollkommenheit des göttlichen Weltplans andeuten. Das Kreuz ist nämlich ein ewiges Symbol für die Daseinsweise als "Abbild Gottes, ihm gleichend", was wiederum gleichbedeutend mit der Daseinsweise in kulminierender Liebe ist oder damit, "Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben".
      Das violette Feld um das Dreieck herum ist eine Symbolisierung der Schöpfungsfähigkeit der Gottheit oder "X2", die übrigens bereits in dem Dreieck symbolisiert ist, das ja das Symbol für alle drei "X" darstellt. Wenn wir hier "X2" und, wie wir sehen werden, auch "X3" eine extra Symbolisierung geben, geschieht dies, um die betreffenden Objekte besser veranschaulichen zu können.
      Die sechs Felder, in die das Symbol aufgeteilt ist, stellen die sechs von den Grundenergien erzeugten Daseinsebenen dar, die wiederum zusammen, wie wir später sehen werden, einen "Spiralkreislauf" bilden.
      Das ringförmige Farbenfeld symbolisiert den Entfaltungsbereich der Grundenergien als die "Materie" der Daseinsebenen.
      Die sechs dunklen Figuren, die mit dem violetten Feld verbunden sind, symbolisieren den kulminierenden Gesamtsorganismus, wie er auf jeder der sechs Daseinsebenen erscheint. Die sechs Farbfelder, die auf den Figuren zu sehen sind, symbolisieren die sechs Grundenergieorgane oder Körper, aus deren Kombination der Gesamtsorganismus des Lebewesens besteht. Wir sehen, dass diese Gesamtsorganismen zum einen mit dem "X2" oder der Schöpfungsfähigkeit der Gottheit und zum anderen mit dem eigenen Überbewusstseinsbereich ihres Urhebers verbunden sind, der hier durch die violette ringförmige Figur um das weiße Feld herum symbolisiert wird, so wie sie durch diesen Überbewusstseinsbereich auch mit ihrem eigenen Ich verbunden sind. Wenn das Überbewusstsein des Wesens hier durch eine ringförmige Figur symbolisiert wird, soll das nur symbolisieren, dass es eine Vielfalt von Lebewesen auf den Daseinsebenen gibt und daher auch eine Vielfalt an Überbewusstseinen. Wir haben diese Vielfalt deshalb durch besagte ringförmige Figur symbolisiert.
      Die Farbfelder in den Gesamtsorganismen symbolisieren wie zuvor erwähnt die sechs Grundenergieorgane oder Körper, deren Kombination besagte Gesamtorganismen darstellen. Diese Gesamtorganismen haben also ein Grundenergieorgan oder einen Körper für jede Grundenergie, d.h., dass sie einen Instinktkörper, einen Schwerekörper, einen Gefühlskörper, einen Intelligenzkörper, einen Intuitionskörper und einen Gedächtniskörper besitzen. Diese Körper sind somit Lokalorgane in den Gesamtorganismen jeder Daseinsebene.
      Die punktierten Linien, die jeweils von Lokalorgan zu Lokalorgan in den Gesamtorganismen führen, sollen unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, wie sich die Kapazität der Grundenergiekörper von Daseinsebene zu Daseinsebene ändert, wodurch sich natürlich auch die Lebenserlebens- und Manifestationsform von Ebene zu Ebene ändert.
      Die Kapazität der Grundenergiekörper ist auf dem Symbol durch deren Größe symbolisiert. In jedem der sechs Gesamtorganismen, die das Symbol zeigt, sehen wir die Kapazität eines Grundenergiekörpers kulminieren oder in ihrer höchsten Entfaltung hervortreten, womit dieser der führende für das Lebenserleben und die Manifestation des Lebewesens auf der betreffenden Daseinsebene wird. Wir sehen auf dem Symbol aber auch, dass es einen Grundenergiekörper in diesen Gesamtorganismen gibt, der latent ist oder sich in seiner geringsten Entfaltung befindet. Dieser Körper ist auf dem Symbol dadurch markiert, dass er sich innerhalb des violetten Feldes befindet. Wie die punktierten Linien zeigen, gibt es zwei Grundenergiekörper, die sich in der Entwicklung hin zu ihrer Kulmination oder größten Kapazität befinden, und zwei, die sich in der Degeneration oder im Abnehmen in Richtung ihrer geringsten Kapazität befinden. Danach wird sich der betreffende Körper erneut in Richtung seiner Kulmination oder größten Kapazitätsentfaltung entwickeln und danach wiederum in Richtung seiner geringsten Entfaltung oder seines latenten Zustands abnehmen usw. Die Struktur der Lebenserlebens- und Manifestationsfähigkeit aller existierenden Lebewesen ist somit aufgrund des von der Mutterenergie gesteuerten Verwandlungszustands dieser Grundenergiekörper einer ewigen entsprechenden Verwandlung unterworfen. Ohne diese Verwandlung wären alles Lebenserleben und alle Manifestation eine vollkommene Unmöglichkeit, ganz abgesehen davon, dass die Materie auch nicht existieren würde. Ein ewiger Tod würde da herrschen, wo heute das Weltall als ein ewig unerschütterlich lebendiges Panorama strahlt und funkelt.
      In den sechs Daseinsebenen des Spiralkreislaufs auf dem Symbol haben wir also den ganz speziellen Gesamtorganismus jeder Daseinsebene in seiner höchsten und für die hier geltenden Lebensbedingungen der Lebewesen vollkommensten Struktur symbolisiert. Zwischen den auf dem Symbol symbolisierten kulminierenden Gesamtorganismen gibt es natürlich eine Unzahl anderer Gesamtorganismen, die aber alle in ihrer Struktur und ihrem Aufbau mehr oder weniger Übergangsstadien von der einen Daseinsebene zur anderen darstellen. Diese Verwandlung der Wesen von einem Zustand zum anderen kennen wir unter dem Begriff "Entwicklung". Aber dieser Ausdruck hat nur teilweise Geltung, da die Wesen im Spiralkreislauf auch eine Verwandlung durchlaufen, die wir als "Einwicklung" bezeichnen mussten. Wir werden in Kürze darauf zurückkommen.
      Das ringförmige Farbenfeld symbolisiert dasselbe wie Symbol Nr. 12, aber hier auf Symbol Nr. 13 sehen wir das Grundenergiefeld, das das Farbenfeld auf dem Symbol symbolisiert, als einen Kreislauf dargestellt, der sich, wie wir auf Symbol Nr. 14 sehen werden, in Form von neuen Kreisläufen fortsetzen wird. Auf den sechs Daseinsebenen eines solchen Spiralkreislaufs bilden die Grundenergien die Materie oder das Material für alles Lebenserleben, alle Manifestation und Schöpfung, in Abhängigkeit von der besonderen Kombination der Kapazitätsentfaltung, mit der sie auf jeder der Daseinsebenen auftreten. Da diese Kombination der Grundenergien auf jeder der sechs Daseinsebenen verschieden ist, müssen auch die Materieformen, die Lebensformen, die Lebenserlebnisse, die Manifestation und die Schöpfung auf jeder Daseinsebene dementsprechend verschieden sein. Um die Grundenergiematerien als Material für Lebenserleben und Schöpfung sowohl in physischem als auch geistigem Zustand anwenden zu können, müssen die Lebewesen imstande sein, sich die notwendigen Lokalorgane oder Werkzeuge für dieses ihr Lebenserleben und Erschaffen aufzubauen, durch die sie imstande sind, eben dieses Lebenserleben und Erschaffen und die daraus folgende Daseinsweise zu unterstützen. Diese erschaffenen Organe sind dann wiederum durch ein ewiges kosmisches Organ für jede Grundenergie mit dem Überbewusstsein und dem Ich der Wesen verbunden. Durch diese Organe gelangen die tagesbewussten Erlebnisse des Wesens in die Struktur des Überbewusstseins und werden hier in Erinnerungen, Wissen und Talentkerne umgewandelt. Durch dieselben Grundenergieorgane und ihre lokalen Organe in Verbindung mit dem hierauf beruhenden wachen Tagesbewusstsein kommen die genannten Erscheinungen dem Wesen bei der Erschaffung seiner Bewusstseinserneuerung, seines Willens und seiner Daseinsweise zugute. Ohne dieses Prinzip wäre jeglicher Bewusstseinszustand, wären alles Lebenserleben und Erschaffen eine vollkommene Unmöglichkeit.
      Die Gesamtorganismen mit den Grundenergiekörpern sind wie schon erwähnt in Form der dunklen Figuren mit den jeweils sechs verschiedenen Farbfeldern symbolisiert und befinden sich in dem großen weißen Feld, das das violette Feld auf dem Symbol umgibt. Jeder dieser Gesamtorganismen enthält also wie symbolisiert ein Organ oder einen Körper für jede Grundenergie. Wie wir auf dem Symbol sehen, sind diese Grundenergiekörper nicht gleich groß. Dies soll wie bereits erwähnt symbolisieren, dass sie nicht alle dieselbe Kapazität innerhalb derselben Daseinsebene haben. Mit jedem Grundenergiekörper wird in Abhängigkeit von dieser seiner größeren oder geringeren Kapazität eine Zusammenarbeit mit der Entfaltung der übrigen Grundenergiekörper durch den betreffenden Gesamtorganismus, zu dem sie gehören, ausgelöst. Die unterschiedliche Kapazitätsentfaltung dieser sechs Grundenergiekörper ist somit zu einer Gesamtentfaltung zusammengefügt. Diese macht wiederum in Verbindung mit dem Überbewusstsein des Ichs dessen Lebenserleben und Manifestation aus. Da die Kapazität der Grundenergiekörper, wie das Symbol verdeutlicht, auf jeder Daseinsebene verschieden ist, muss der Lebenserlebens- und Manifestationszustand auf jeder Daseinsebene entsprechend verschieden sein.


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