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   Ziff.:  
(F,A,B,1-16) 
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(1-11) 
 
Siehe das Symbol Nr. 16 im neuen Fenster. Das Ewige Weltbild, Buch 1 - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Erklärung des Symbols Nr. 16
11. Das Symbol als Ganzes symbolisiert das Lebewesen.
      Das weiße Dreieck in der Mitte symbolisiert das Ich dieses Wesens, das der feste Punkt innerhalb der ausgesandten und zurückkehrenden Bewegungen ist.
      Das weiße Flammenkreuz soll ausdrücken, dass der Ewigkeitskörper der Lebewesen zu jeder Zeit total, hundertprozentig vollkommen ist. Er ist in seiner Gesamtheit ewig in Balance. Überbalancen und Unterbalancen können im Ewigkeitskörper nur als lokale Erscheinungen vorkommen. Sie berühren nicht das Ganze. Mit Über- und Unterbalance sind hier die Hemmungen und Forcierungen gemeint, die das unfertige Wesen in seiner Energie- und Bewegungsführung erzeugt. Es sind diese Hemmungen und Forcierungen in einem überdimensionierten Zustand, die Ungleichgewicht erzeugen, d.h. Krieg und Unfrieden, Hass und Verfolgung im Zusammenleben der Lebewesen und das daraus folgende unglückliche Schicksal ihrer Urheber.
      Die vielen violetten Kreisbahnen oder Kreisläufe, die vom Ich ausgehen und zu ihm zurückkehren, symbolisieren all die verschiedenen Bewegungsarten, welche die erschaffenen Organe, Körper, Manifestationen und das Lebenserleben des Lebewesens darstellen. Wie wir zuvor erwähnt haben, bewegen sich alle erschaffenen Erscheinungen in Kreisläufen. Deshalb symbolisiert jede dieser Kreisbahnen oder Kreisläufe auf dem Symbol ebenso die Kreisläufe von Körpern und Organen wie auch die Kreisläufe von Manifestationen und Gedankenbahnen. Alle Schöpfung ist Bewegung. Alle erschaffenen Dinge sind Kombinationen von Bewegungsarten, aller Stoff ist aus verschiedenen Bewegungsarten zusammengesetzt. Alles ist somit Bewegung. Und da Bewegung nicht in gerader Linie verlaufen kann, sondern sich im Kreislauf zurück zu seinem Urheber und Ursprung bewegen muss, ist alles, was den gewöhnlichen Sinnen zugänglich ist, somit in Bewegung. Dies ist der Grund dafür, dass alles der Verwandlung unterworfen ist. Alles befindet sich in Kreisläufen um das Ich herum, das der feste Punkt gegenüber aller Bewegung ist.
      Der größte Kreislauf, den ein Wesen während eines physischen Erdenlebens ganz erleben kann, ist gerade das Erleben dieses Erdenlebens selbst. Es ist ja an sich eine Bewegungsauslösung, die vom Ich ausgeht und zum Ich zurückkehrt. Aber es kann innerhalb dieses Erdenlebens Zeuge von Bruchstücken von Kreisläufen von viel größeren Dimensionen werden. Sein eigenes gegenwärtiges Erdenleben ist somit nur ein einzelner kleiner lokaler Teil eines Riesenkreislaufs, in dem es sich befindet und der uns als "Spiralkreislauf" bekannt ist. Auch diesen Kreislauf können wir also auf dem Symbol als eine von dem Ich ausgehende und zu ihm zurückkehrende Kreisbahn darstellen, woraufhin das Wesen wiederum in einen neuen Spiralkreislauf geführt wird und so weiter bis ins Unendliche. Es gibt aber noch größere Kreislaufbahnen, auf die wir in späteren Symbolerklärungen zurückkommen werden. Die bis jetzt genannten Kreisläufe sind alle von solcher Art, dass wir sie die "langsam ablaufenden Kreisläufe" nennen können. Im Gegensatz dazu stehen die täglichen Willensauslösungen, Manifestationen und Handlungen, also die täglichen Auslösungen von Energien und Bewegungen aufgrund unserer Wesensart. Einige von diesen haben so kurze Bahnen, dass deren Rückwirkungen augenblicklich oder in derselben Stunde, am selben Tag, in derselben Woche, demselben Monat oder Jahr eintreffen. Andere Rückwirkungen des täglichen Lebens kommen erst nach Ablauf mehrerer Jahre zurück, wieder andere im nächsten Erdenleben oder in noch späteren Erdenleben. Wenn nicht alle Kreisläufe gleich schnell zurückkommen, liegt das natürlich daran, dass das Wesen in seiner Lebensweise die Ursachen für diese zurückkehrenden Wirkungen um ein Vielfaches schneller auslösen kann, als die Rückwirkungen zustande gebracht werden können. Die Wesen werden deshalb immer einen ‒ ja, man kann fast sagen ‒ kolossalen Vorsprung hinsichtlich der Auslösung von Handlungen in ihrer Lebensweise haben, von bösen Gedanken, die Hass und Verfolgung, Mord und Totschlag tangieren, bis hin zu guten Gedanken, die großen Humanismus oder wärmende Nächstenliebe tangieren, und diese können jeweils nur als Erwiderungswirkungen auf ihren Urheber existieren. Hinter dem unfertigen Erdenmenschen befindet sich geradezu eine lange Warteschlange von Erwiderungswirkungen, die jedes Mal, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind, als Schicksal des Wesens zur Auslösung drängen. Wie viele Erwiderungswirkungen für böses Verhalten oder für gutes oder liebevolles Verhalten es sein werden, ist davon abhängig, wie viel böses oder gutes Verhalten das Wesen seiner Umgebung gegenüber manifestiert hat. Da die Erwiderungsauslösungen in der Regel nicht so schnell zur Auslösung kommen können, wie ihre Ursachen geschaffen werden, entsteht für sie also eine Wartezeit. Diese Wartezeit für die Erwiderungswirkungen kann in gewissen Fällen sehr lang sein. Und es gibt Menschen, die eine finstere Vergeltungs- oder Schicksalsmasse aus vielen Leben hinter sich angesammelt haben. Von dieser kommt jedes Mal etwas zur Auslösung, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind. Es kann Erdenleben geben, in welchen keine Bedingungen dafür vorhanden sind, dass das Wesen viel von dieser finsteren Erwiderungsauslösung in seinem Schicksal erfahren kann, so wie es auch Erdenleben geben kann, in welchen das Wesen fast ausschließlich seiner finsteren schicksalsmäßigen Vergeltung ausgesetzt ist. Wir können daher Menschen beobachten, die dem Anschein nach als vornehme, etablierte Bürger der Gesellschaft leben, ja vielleicht sogar wichtige Ämter bekleiden und anscheinend in allem, was sie sich vornehmen, Glück haben. Sie leiden nicht an Krankheiten, haben keine ökonomischen Schwierigkeiten oder andere Formen von Beeinträchtigungen oder Unannehmlichkeiten. Aber eines schönen Tages bekommt die angesammelte Erwiderungs- oder Schicksalsmasse Gelegenheit, im Schicksal des Wesens zur Auslösung zu kommen. Das kann z.b. dadurch geschehen, dass das Wesen von einem Krieg, der eventuell in seinem Land ausgebrochen ist, berührt wird. Da kann es eben aufgrund der finsteren Vergeltungsmasse schweres Leid erleben und zu einem Invaliden verstümmelt werden. Ja, der sonst scheinbar etablierte Bürger kann sogar in die so berüchtigten Konzentrationslager kommen, wo er zusammen mit vielen anderen schicksalsmäßig gleichgestellten Wesen unter vielen verschiedenen Formen von Qualen und Schrecken elend zugrunde gehen muss. Das Wesen kann natürlich auch auf anderem Wege, durch eine ganze Palette von Unglücksfällen, Missgeschicken und Bedrängnissen, durch Trauer und lebenslange Invalidität mit sich führende und schmerzhafte Krankheiten, durch Armut, Not und Elend, diese Vergeltung erfahren. Wie wir später mit Hilfe von speziellen Schicksalssymbolen noch erklären werden, kann das Wesen allein durch seinen Fleischgenuss für dieses finstere Schicksal prädestiniert sein. Die Aufrechterhaltung seiner Ernährung durch den Genuss animalischer Nahrung hat ja Tod und Schrecken für die Millionen von Tieren zur Folge, die dafür ermordet, geschlachtet oder getötet oder ihres angeborenen Rechts auf Leben beraubt werden müssen. Wir müssen uns hier an das große Gebot erinnern, das den Menschen in Form des fünften Gebots "Du sollst nicht töten" gegeben wurde. Die finsteren Vergeltungswirkungen haben ja nur die Aufgabe, die Humanität im Menschen zu erzeugen, die bewirkt, dass er es nicht mehr fertigbringt zu töten und dass er ebenso von dem todbringenden Aberglauben abrückt, dass der Mensch nur kraft tierischer Nahrung leben kann und deshalb töten muss, um zu leben.
      Da die Menschen nicht ausschließlich das "Böse" oder ein finsteres Schicksal auslösen oder manifestieren, sondern in mehr oder weniger hohem Maße auch das "Gute" oder ein lichtes Schicksal manifestieren, ist ihre Daseinsweise somit eine Mischung aus "böse" und "gut". Das Wesen kann somit Perioden haben, in denen es sich in einem schicksalsmäßig lichten Zustand befindet, und ebenso Perioden, in denen es sich in einem schicksalsmäßig finsteren Zustand befindet. Und so wird sich das fortsetzen, bis das Wesen das "Böse" nicht mehr tun kann und damit ein vollkommenes Wesen des Lichts geworden ist, ein "Mensch als Abbild Gottes, ihm gleichend".
      Wir sehen auf dem Symbol, dass die Kreislaufbahnen vier Größen aufweisen. Das soll absolut nicht bedeuten, dass die Vielfalt an Schicksalsbögen, die in alle Richtungen von dem Ich ausgehen und zu ihm zurückkehren, nur in vier Größen vorkommen. Sie sollen nur symbolisieren, dass besagte Kreisläufe eben in verschiedenen Größen auftreten. Und ebenso muss man hier auch verstehen, dass die Anzahl der Kreislaufbahnen, die auf dem Symbol abgebildet sind, nur einen Bruchteil der Anzahl von Kreislaufbahnen ausmachen, die der Ewigkeitskörper jedes Wesens beinhaltet. Einen Begriff von den Ewigkeitsdimensionen des Lebewesens bekommt man, wenn man sieht, dass in dem Ewigkeitskörper derart kleine Kreislaufbahnen vorkommen, dass deren Ausgang vom Ich und deren Rückkehr zum Ich fast im selben Augenblick geschieht, und dass es Bahnen von solchen Riesendimensionen gibt, dass sie sich durch den gesamten Spiralkreislauf, von Seligkeitsreich zu Seligkeitsreich erstrecken. Das bedeutet also, dass ein solcher Kreislauf, der ja auch ein Schicksalsbogen von und zu einem Ich ist, sich über Millionen und Abermillionen von Jahren erstreckt. Wir werden später auf Spiralkreisläufe oder Schicksalsbögen zurückkommen, die noch größer und lebensbedingend für die ewige Existenz des Wesens sind. Der Ewigkeitskörper zeigt uns somit das Ich als den absolut einzigen existierenden Ursprung aller Bewegung und als den unerschütterlichen festen Punkt, von dem alle Bewegung ausgeht und zu dem alle Bewegung zurückkehrt.


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