Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-204) 
 
Erweiterte Suche
Beisetzung - Inhaltsverzeichnis   

 

 

103. Kapitel

Um mit dem Leben in Kontakt zu sein, müssen wir auch die Mikrowesen in unserem Organismus als den "Nächsten" erkennen, den wir lieben sollen wie uns selbst  Anhand dieses Buches sind wir nun in den Analysen so weit gekommen, dass wir einen kleinen Einblick in das große und mächtige Zusammenspiel bekommen haben, das zwischen den Makro- und den Mikroindividuen besteht. Diese Analysen haben uns, wenn wir aufmerksam genug gewesen sind, die große Rolle dieses Zusammenspiels bei unserer eigenen Schicksalsbildung gezeigt. Sie haben es uns klargemacht, dass die Mikrowelt das große Fundament ist, auf dem all unser Hervortreten basiert, und dass es also keine besonders umfassende Erfüllung des großen Liebesgebotes ist, nur solche Mitwesen zu lieben, die zu dem für unsere physische Erlebensfähigkeit sichtbaren Gebiet gehören, wie andere Menschen, Tiere und Pflanzen, sondern dass wir, um vollkommen zu werden, um mit dem Leben in Kontakt zu sein, auch die Mikroindividuen als unseren "Nächsten" begreifen müssen, den wir "lieben sollen wie uns selbst". Indem man nur die Wesen liebt, die wir "Menschen", "Tiere" und "Pflanzen" nennen, kann man zwar dem Anschein nach eine Position in den Augen anderer Menschen erreichen, man kann als "heilig", "gottesfürchtig", "rechtschaffen", "erlöst" usw. angesehen werden. Was aber bedeuten alle diese schönen Prädikate, wenn man nicht viel begreift von der mit Lebewesen enorm bevölkerten Welt, die uns in Form unseres eigenen Organismus anvertraut ist, von der Welt, durch die es wirklich zur Tatsache wird, dass wir im "Abbild Gottes, ihm gleichend", als eine Art Gott in einem Universum hervortreten? –


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.