Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
115. Kapitel |
| Moralbegriffe, die nicht als wissenschaftliche Fakten existieren |
Da ich in meinem Buch "Logik" Aufklärungen über die wahre Logik oder über die eigene Mathematik des Lebens gegeben habe, die den göttlichen Weltplan beweisbar macht, möchte ich den Leser hier mit weiteren Erläuterungen darüber nicht aufhalten, sondern ihn nur darauf aufmerksam machen, dass es hinsichtlich des oben Erwähnten viel Mystik in der Welt gibt und dass diese Mystik in Wirklichkeit die wahre Analyse vieler der Aufklärungen und Moralbegriffe ist, die für große Teile des menschlichen Seelenlebens tragend waren und es weiterhin sind.
Dies bedeutet also wiederum, dass diese Moralbegriffe und Aufklärungen in Wirklichkeit, ungeachtet der Anzahl ihrer Anhänger und Vorkämpfer, welche sie auch immer gehabt haben und eventuell noch haben mögen, nicht als klare wissenschaftliche Fakten existieren.
Ihre Verknüpfung mit dem logischen Gleichgewichtspunkt des Weltplans und ihre Harmonie damit sind nicht geklärt. Sie sind also von einem Kreis unbekannter Terrains umringt. Da ihre Verknüpfung mit dem Weltplan in diesem Kreis des Unwissens über die Finsternis liegt, können sie unmöglich von solchen Wesen mathematisch stabilisiert werden, die diese Terrains bewusstseinsmäßig noch nicht befahren können und somit den Weltplan auch nicht kennen. Und dies hat denn auch bei diesen Wesen den Stoßseufzer "Gottes Wege sind unergründlich" ausgelöst, also einen neuen Begriff ohne mathematische Untermauerung, eine neue Behauptung umringt von diesem Kreis unbekannter Terrains oder der Finsternis, mit derselben unbekannten Identität, "Gottes Wege" als Wirklichkeit oder Unwirklichkeit. |
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