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| Beisetzung - Inhaltsverzeichnis |
121. Kapitel |
| Das Senfkorn, aus dem das Himmelreich auf Erden hervorwächst |
Mit dem allmählichen Fortschreiten der Entwicklung entwachsen die Wesen jedoch dieser Suggestion.
Ihre logische Wahrnehmung oder Denkfähigkeit wird immer mehr von der Meinung der Herde oder der Mehrzahl befreit, und sie fangen an, sich mehr an die Wirklichkeit als an die Herde zu klammern.
Dies bewirkt natürlich oft, dass solche abweichenden Wesen von der Herde mit Misstrauen betrachtet und verfolgt werden.
Und diese Unannehmlichkeit lässt viele zaudern, sich offiziell zu ihrer tatsächlichen mentalen Einstellung zu bekennen.
Jedoch gibt es glücklicherweise andere Wesen, die weiter fortgeschritten sind und die deshalb keine Angst vor dem Fegefeuer seitens der Herde haben. Für sie ist die Enthüllung und das Praktizieren der Wahrheit das absolut einzige mentale Bestimmende in ihrem Hervortreten, ganz gleich welchem Leid, Hohn oder Spott, welcher Verleumdung von Seiten des unwissenden Haufens sie sich auch preisgeben mögen. Und diese Standhaftigkeit macht sie zwar zu Einzelgängern in einer neuen Herde, aber in dieser Herde ist nicht die Mehrzahl oder die Menge das Ausschlaggebende, sondern ausschließlich eines jeden Einzelgängers neue Eroberung der absoluten Wahrheit, die die einzige herrschende Manifestationskraft ist. Und in diesem sonnenklaren Tageslicht der Tatsachen wird der Einzelgänger oder die Minderzahl zu der "kleinen Ursache, die große Wirkungen hat", zu dem kleinen Faktor, der die Welterlösung für die große Mehrzahl fördert, die Masse aus dem Griff der Unwissenheit und Suggestion befreit, und ist also das kleine rechtmäßige "Senfkorn", aus dem das "Himmelreich" auf Erden hervorwächst. |
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