Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Kap.:  
(1-204) 
 
Erweiterte Suche
Beisetzung - Inhaltsverzeichnis   

 

 

13. Kapitel

Warum das hochentwickelte Wesen nicht damit einverstanden sein kann, seine Leiche verbrennen zu lassen  Für den hochentwickelten Okkultisten, für einen Menschen, der das Erleben der Unsterblichkeit und die Empfindung "eins mit dem Vater zu sein" erfahren hat, für ein Wesen, das ständig fühlt, wie die leuchtende und wärmende Kraft des Heiligen Geistes in seinem Körper vibriert, seine Umgebung erleuchtet und es alles aus "Gottes eigenem Gesichtspunkt" sehen lässt, sind Zeit und Raum überwunden. Das heißt wiederum, dass ein solches Wesen das Mysterium durchschauen kann, das wir das "Erleben des Lebens" nennen, und beobachten kann, wie Wahrnehmung entsteht, wie alle Größen gleich groß sind und dass alle Farben, alle Vibrationen, alle Bewusstseinszustände dieselbe Einheit ausmachen. Für den Okkultisten oder den höchsten Klarsehenden ist hier ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre sind wie ein Tag. Da ein mikroskopisches Wesen hier jedoch ebenso als ein Riesenwesen und ein Riesenwesen als ein mikroskopisches sichtbar wird und da das Geheimnis sowohl vom Mikrokosmos als auch vom Makrokosmos also entschleiert ist, wird die Bewusstseinseinstellung des Okkultisten zur Umgebung, zum Leben, zu den Lebewesen um ihn herum von ganz anderer, edlerer und erhabener Natur hier in diesen Bewusstseinsschichten sein als in denen, die er repräsentierte, während er sich immer noch nur innerhalb der hohen und stark abgrenzenden Mauern von Zeit und Raum befand. Die liebevolle Haltung, die der entwickelte Forscher innerhalb dieser "Mauern" zu Menschen und höher entwickelten Tieren hatte, ist hier verstärkt oder dazu erweitert worden, auch niedriger stehende Tiere, Pflanzen und mikroskopische Wesen zu umfassen. Der Klarsehende ist durch die Entwicklung hier über die Grenze der beginnenden Kulminationszone der Allliebe geführt worden, d.h. der Zone, wo "die, die reinen Herzens sind, Gott sehen". Und es ist selbstverständlich, dass Okkultisten, Klarsehende oder Geistesforscher dieser Zonen, also Weisheitsrepräsentanten, für die der Mikrokosmos und der Makrokosmos zu ihrem eigenen Leben geworden sind, zu ihrem eigenen Fleisch und Blut, dass Wesen, die das Kleine wie das Große und das Große wie das Kleine lieben, nicht zulassen können, dass ihre Leiche verbrannt wird und dass dadurch Myriaden von Wesen durch unheimliches Leiden und durch einen qualvollen und schmerzhaften Tod vom natürlichen Dasein und von der natürlichen Entwicklung, die sie in dieser Leiche hätten finden sollen, ausgeschlossen werden. Und es ist hier also offensichtlich, dass jedes Individuum, das mit Wohlbehagen den Untergang seiner Leiche auf diese Weise bestimmt, die Zone der Allliebe in der Praxis noch nicht erreicht hat, sich praktisch noch nicht über das Leben des Mikrokosmos im eigenen Inneren bewusst geworden ist, noch nicht als realistische Tatsache Gottes Liebe und Wärme zu allem und jedem, wie auch zum eigenen Gedanken, zum eigenen Blut, zum eigenen Körper verspürt hat, ganz davon abgesehen, was für ein großer Okkultist, was für eine Autorität und wie weltbekannt und verehrt dieses Wesen auch sein möge.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.