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132. Kapitel

Wie wir die Beweise für den Standpunkt der Gegner des Blumenpflückens als intellektuelle Harmonie mit der Weltlogik darlegen konnten  Die Pflanze ist ein Ausdruck für Leben. Dieses Leben ist seiner Natur nach organisch, bewusstseinsbildend. Bewusstseinsbildung basiert wiederum auf Gefühl, da in Wirklichkeit jede Form von Wahrnehmen im Grunde als Grade von "Empfinden" anzusehen ist, was ja dasselbe wie Gefühl ist. Die Pflanze kann also empfinden. Und jede Empfindung, die auf Verstümmelung, auf brutaler Zersplitterung oder auf brutalem Zerreißen eines organischen Körpers basiert, wird für den Urheber dieses Körpers unvermeidlich mit Unbehagen identisch. Und Unbehagen ist wiederum der unumstößliche Ausdruck dafür, dass etwas in Disharmonie mit dem Weltplan ist, da dessen korrektes Praktizieren absolut nur Harmonie schaffen kann. Wir haben also hier dem roten Faden folgen können, der beweist, dass der Standpunkt der Gegner des Blumenpflückens in intellektueller Harmonie ist mit dem göttlichen Weltplan, mit der Weltlogik, mit den ewigen Schöpfungsfakten, die von denen, die das Blumenpflücken verteidigen, unmöglich umgestoßen oder unwahr gemacht werden können. Das Blumenpflücken hat einzig und allein seine Stärke darin, dass viele dem nachgehen, dass es Sitte und Brauch ist, aber sonst, außer der Tatsache, dass es auf Suggestion basiert, entbehrt es jeglicher Begründung.


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