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157. Kapitel

Vorteile mit dem Auswechseln des physischen Körpers des Wesens und der dadurch hervorgerufene Aufenthalt in der geistigen Welt  Die Reinkarnation gibt dem Wesen also den großen Vorteil, immer einen Körper zu haben, der in Übereinstimmung mit seinem Bewusstsein, mit seiner Entwicklungsstufe und mit seinem Schicksal ist. Gleichzeitig hat es die Möglichkeit, Ruhepausen im physischen Dasein zu bekommen, hat die Gelegenheit, sich in den höchsten Welten und Daseinsebenen aufzuhalten, wenn es "des Lebens müde" ist oder wenn sein physischer Körper so sehr verstümmelt worden ist, dass er sich zur Manifestation nicht mehr eignet. Hier ist das Leben geradezu eine göttliche Erholung, eine Sättigung mit der Seligkeit, die die physischen Energien, Sehnsüchte und Begehren des Individuums wieder hervorsprießen lässt und durch die ihm wieder die Möglichkeit zur Schaffung eines neuen physischen Körpers zuteil wird, der mit all den neuesten Verbesserungen und Vorteilen verherrlicht ist, die dem betreffenden Wesen von größtem Nutzen sein werden. Und da es mit diesem Körper wieder in der physischen Welt auferstehen kann – von Neuem geboren, rein und frei von all den Schlacken, dem Schmutz, dem Gerede und der Verleumdung, dem Verbrecheralbum und den Fingerabdrücken, dem Strafregister, von der Verkrüppelung, der Geistesschwäche und Geisteskrankheit, der Unnatürlichkeit und dem Lebensüberdruss, die eventuell dem alten physischen Körper, mit dem es sich identifizierte, anhafteten –, kann der natürliche Tod oder die Trennung eines Individuums von seinem physischen Körper keine berechtigte Grundlage für Trauer und Kummer sein.


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